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Tag 1 des Race Around Austria 2010 – Zwischenbilanz

Rund 20 Stunden sind seit dem Start des Race Around Austria vergangen und es hat sich bereits einiges getan. Berichte vom Tag 1 sowie vom Start der Einzelfahrer und Teams.

Christoph Strasser unterwegs durch Österreich (Foto: RAA/Johannes Poellmann)

Christoph Strasser unterwegs durch Österreich (Foto: RAA/Johannes Poellmann)

Rund 20 Stunden sind seit dem Start des Race Around Austria vergangen und es hat sich bereits einiges getan. Nachdem kurz nach Startschuss die Nacht eingebrochen ist, haben sich die Fahrer bei Dunkelheit durch das Wald- und Weinviertel durchgekämpft. Eine Baustelle mit schlechter Umleitungsbeschilderung hat Rennleiter Michael Nußbaumer bis vier in der Früh wach gehalten. Er musste alle Teilnehmer über Handy durch die Schlüsselstelle leiten.

Ansonsten überstanden die Fahrer die erste Nacht gut. Einige legten schon jetzt eine Schlafpause ein, die meisten nutzten aber die Anfangseuphorie und fuhren ohne Pause durch.

An der Spitze der Einzelfahrer Herren legte der Vorarlberger Johann Eisenbraun ein mörderisch hohes Tempo vor und führt (Samstag, 14:00, südliches Burgenland) noch vor Vorjahressieger David Rihtaric (SLO), der den drittplatzierten Eduard Fuchs (AUT) Samstag Mittag überholt hat. Vierter ist bereits Mitfavorit Christoph Strasser (AUT), der es gemütlich anrollen ließ, seit Sonnenaufgang einen Gang höher geschalten hat und sich auf die Jagd nach der Dreierspitze macht.
Bei den Teams führen die vier Fahrer von Atterbike.at, vor dem Betriebssportverein TCG Unitech und Bad Mühllackner Sonntagsexpress. Die drei haben mittlerweile, bis auf den Solo-Leader Eisenbraun, alle Einzelfahrer eingeholt und werden auch morgen als erstes den ersten langen Anstieg auf der Großglockner-Hochalpenstraße in Angriff nehmen.

Heute werden sie noch die Steiermark passieren und in der Nacht bzw. morgen früh Kärnten durchqueren. Es liegen alle Fahrer noch sehr eng beisammen und man kann noch nicht sagen, wer sich vorne absetzen könnte. Der morgige Tag könnte aber eine kleine Vorentscheidung bringen. Wird Johann Eisenbraun sein Tempo weiter halten können oder kann Christoph Strasser mit seiner Routine bereits morgen am Großglockner die Führung übernehmen?

Wer die Fahrer im Internet verfolgen möchte, der findet auf http://raa.xloc.at die genaue Live-Position auf der interaktiven Karte.

Start der Teams des Race Around Austria 2010
Eine Stunde nach den Solofahrern starteten die 2er- und 4er-Teams in das Abenteuer Race Around Austria 2010.

Bei den 2er-Teams standen altbekannte Gesichter am Start: Das Lightbike-Team mit Martin Pitschmann und Franz Essl (beide AUT) stand schon 2009 am Start. Sie mussten dann aber nach einem Unfall ihres Begleitfahrzeuges aufgeben. Das zweite 2er-Team Merkur-Druck war letztes Jahr Teil des 4er-Roadbike-Teams, das ohne Betreuer das Rennen meisterte. Heuer stehen Dirk Ehling (GER) und Rosi Hofmann (AUT) nur zu zweit an der Startlinie, aber zumindest das Betreuerteam ist diesmal ausreichend vorhanden.

Bei den 4er-Teams geht das Salzburger Afreak-Team für eine gute Sache in das Rennen. Sie haben über Sponsoren 1.500 Euro für den Bau eines Krankenhauses in Afrika gesammelt und werden den Scheck nach Beendigung des Rennens den verantwortlichen Ärzten übergeben. „Wir sind somit jetzt schon Gewinner, jetzt müssen wir nur mehr ins Ziel kommen,“ meinen die vier Fahrer an der Startlinie.

Am Start stehen auch die aktuellen Team-Sieger des heurigen Race Across America. Die „Austrian 4 Musketeers“ müssen nach dem Ausfall ihres vierten Fahrers die 2.200 km zu dritt bewältigen, was aber auch etwas Positives an sich hat: „So können wir nie ins Streiten kommen, da wir selten direkt untereinander Kontakt haben“, erklärt Teammember Günther Kugler.

Start der Solo-Herrenfahrer
Pünktlich um 17.54 Uhr ging mit dem Vorjahressieger David Rihtaric (SLO) der letzte Solostarter auf die Strecke des Race Around Austria 2010. Vor ihm und den 15 anderen Startern stehen jetzt 2.200 Kilometer nonstop an den Grenzen Österreichs entlang – über die steilsten Pässe und auch durch die schönsten Radregionen des Landes.

Für Rihtaric wird die Titelverteidigung seines Erfolges von 2009 kein leichtes Unterfangen, gehen heuer die Besten unter den Extremradfahrern an den Start des Race Around Austria. An der Spitze steht Titelaspirant Christoph Strasser (AUT), der die Strecke in unter 96 Stunden bewältigen möchte. Die erste Pause hat er erst am Soboth in der Steiermark eingeplant. „Für mich ist das Race Around Austria der Saisonhöhepunkt und auch eine gute Vorbereitung für mein nächstjähriges Antreten beim Race Across America“, erklärt Strasser vor seinem Start.

Am weitesten angereist ist Paolo Laureti (ITA) aus Silvi Marina in der Nähe von Rom. Mit nur zwei Begleitern nimmt er die Herausforderung in Österreich an und möchte sein Land beim Rennen ehrenhaft vertreten.

Lokalmatador Thomas Hölzl (AUT) hatte nur ein paar Kilometer an den Start. Der Taufkirchener bestreitet mit dem Race Around Austria sein erstes Langestreckenrennen, sein Ziel ist es in der Zeit von ca. fünf Tagen und drei Stunden das Ziel zu erreichen. In seinem Betreuerteam befindet sich kein geringerer als Race Across America-Held Gerhard Gulewicz, der ihn mit seiner Erfahrung unterstützend zur Seite steht.

Das Race Around Austria 2010 ist gestartet
Am Donnerstag pünktlich um 19.54 fiel mit dem Start von Hanka Ebertova (TCH) der Startschuß des Race Around Austria 2010. Unter tosendem Applaus der anderen Teilnehmer ging die erfahrene Langstreckenfahrerin auf die 2.200 Kilometer lange Strecke. "Mein Ziel ist es, die erste Nacht durchzufahren und in der zweiten zwei Stunden zu schlafen", so die Extremradfahrerin über ihre Taktik.

Dabei fährt sie anfangs gegen sich und die Zeit, da die zweite Dame Tanja Hacker aus Graz überraschend nicht nach Schärding anreiste. "Das Rennen ist das härteste in Europa, egal ob mit oder ohne Konkurrenten, es wird ein Kampf mit sich und ich werde an meine Grenzen gehen müssen", zeigt sich die Tschechin kampfbereit. In 160 Stunden will die Siegerin des heurigen Race Around Slovenia (1.200 km) die Strecke bewältigen. Zumindest das Wetter ist auf ihrer Seite, sagen die Prognosen für die nächsten Tage Sonne und angenehme Temperaturen an.

Bei den Herren wird es morgen spannend: Christoph Strasser (AUT) möchte zu seinem Saisonhöhepunkt eine Zeit unter 100 Stunden erreichen. Der größte Herausforderer ist nach dem krankheitsbedingten Ausfall von Franz Preihs (AUT), der Vorjahressieger David Rhitaric (SLO).

Das Rennen können Sie übrigens im Internet live mitverfolgen. Unter http://raa.xloc.at/ werden die Teilnehmer mit GPS geortet und auf einer Karte eingefangen. Auch die Zwischenwertrungen können Sie mit einem Klick auf die entsprechende Punkte in der Karte downloaden.

Artikel vom 22.08.2010

 

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