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Ultra Rad Challenge

Erfolgreiches Comeback des Granfondo Alé La Merckx Verona

Nach dem pandemiebedingten Stopp 2020 war Verona am 6. Juni 2021 wieder Gastgeber eines großen Sport- und Radsport-Events, bei dem auch die Trikots der UEC Granfondo/Mediofondo European Championships sowie ein Sonderpreis zur Kampfgeist der Frauen vergeben wurden.

Start vor herrlicher Kulisse im Zentrum von Verona (Fotos: @Pocis)

Start vor herrlicher Kulisse im Zentrum von Verona (Fotos: @Pocis)

1850 Radfahrer hatten sich für den Granfondo Alé La Merckx 2021 angemeldet, die aus 15 Ländern, darunter die Vereinigten Arabischen Emirate und die USA, angereist waren. 1400 Athleten starteten auf der schönen Piazza Bra, nur wenige Meter von der Arena von Verona entfernt. Mit am Start waren auch große Namen des Radsports wie Mario Cipollini und Silvio Martinello. Die 14. Ausgabe des internationale Rennens war dem "Kannibalen" Eddy Merckx und der berühmten Veroneser Radbekleidungsmarke Alé gewidmet.

Das Rennen war auch die einzige Etappe für die Vergabe der Europameistertitel im Granfondo. Die UEC (Union Européenne de Cyclisme) hat nämlich Verona und das Granfondo für die Meisterschaft ausgewählt, die den besten Granfondisten in Europa gewidmet ist. Die Teilnahme an den Meisterschaften musste bei der Anmeldung durch Zahlung einer zusätzlichen Gebühr angezeigt werden.

Das Alé La Merckx war eines der ersten Radsportevents der lang erwarteten Saison 2021. Die Athleten konnten zwischen zwei verschiedenen Strecken wählen: dem 129 km langen Granfondo, mit einem Höhenunterschied von 2.600 m, und dem 82 km langen Mediofondo, mit einem Höhenunterschied von 1.450 m.

Emilie Bottini und Fabio Cini triumphieren
Sieg auf der Hauptstrecke für den Toskaner Fabio Cini (ASD Capitani Minuterie Metalliche), der ein strategisches Rennen fuhr, zunächst in der Gruppe blieb und sich dann knapp absetzen konnte. Er startete 2 km vor der Passhöhe des Passo del Piocio und legte die letzten 50 km alleine zurück. Er kam nach 3h37'21" (bei einem Schnitt von 35,6 kmh) ins Ziel und ließ Enrico Schirato (KTM Torre Bike) und Ettore Carlini (Hair Gallery Cycling Team), Zweit- und Drittplatzierte, um fast 3 Minuten hinter sich.

Im langen Rennen der Frauen war es die Tessinerin Emilie Bottini, die das Rennen praktisch alleine anführte. Die Schweizerin, die für das italienische Team ASD Zerotest startet, beendete ihr Rennen nach 4h17'48" mit einem Vorsprung von 2'33" auf Maria Elena Palmisano (Piton) und 2'54" auf Fabia Maramotti vom ASD Squadrareggio.

Beim Start kommentierte Mario Cipollini: "Es ist schön, hier zu sein und endlich wieder ein Rennen zu fahren. Die Anwesenheit so vieler Teilnehmer ist bezeichnend für den Wunsch, den wir alle hatten, wieder auf das Fahrrad zu steigen". Cipollini bedankte sich bei der Organisation für die Bemühungen, die sie unter diesen schwierigen Bedingungen unternommen wurden.

Sonderpreis "Alla Combattività della donna"
Am Ende der Veranstaltung in Verona wurde ein Sonderpreis "Alla Combattività della donna" (zur Kampfgeist der Frau) verliehen, der den Mädchen der afghanischen Radsport-Nationalmannschaft gewidmet ist, die leider viele Schwierigkeiten sowohl bei der Beschaffung von Radsportausrüstung als auch bei der Teilnahme an Rennen und Veranstaltungen haben. Koordiniert von der Journalistin Francesca Monzone, soll der Preis auf diese tapferen Frauen aufmerksam machen, die trotz der vielen Schwierigkeiten weiter trainieren und Rad fahren.
Der Preis wurde von Alessia Piccolo, Geschäftsführerin der APG, an die 65-jährige Maria Bellinato verliehen, die seit über zwanzig Jahren trotz Familie und Kindern und einem anspruchsvollen Beruf mit Ausdauer und Entschlossenheit jeden Morgen trainiert, um 4.30 Uhr aufsteht, um an 20 Rennen pro Saison teilzunehmen.

Ergebnisse
www.winningtime.it/web/results.php?item=5629&from=all

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Sieger Fabio Cini

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Siegerin Emilie Bottini

Artikel vom 09.06.2021

 

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