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Legendäres und erfolgreiches Wochenende beim 35. Austria Triathlon

Ganz nach dem Motto „Fast, Hard, Legendary“ fanden vom 2. bis 4. September 2022 in Podersdorf die sportlichen Bewerbe statt. Veranstalter Daniel Döller blickt auf ein sehr erfolgreiches Wochenende mit knapp 2.000 Starterinnen und Startern zurück. Auf der Langdistanz wurden die Staatsmeisterschaften ausgetragen.

Siegerin Langdistanz und Staatsmeisterin Gabriele Obmann (Fotos: picthis.one)

Siegerin Langdistanz und Staatsmeisterin Gabriele Obmann (Fotos: picthis.one)

Das Jubiläumsjahr brachte auch eine Neuerung mit sich – aufgrund der Rekorddürre im Burgenland war es nicht möglich, den Schwimmbewerb im Neusiedler See umzusetzen. Mit der St. Martins Therme & Lodge in Frauenkirchen wurde ein ein neuer Partner gefunden, welcher kurzerhand den hauseigenen Badesee für die Schwimmstrecke zur Verfügung stellte. Alle Athleten:innen fanden lobende Worte für diese Lösung, besticht der Badesee doch mit einer super Wasserqualität und einer Wassertemperatur von 21°Grad. Einig sind sich aber Veranstalter, Thermenbetreiber und auch die Tourismusvertreter darüber, dass eine Schwimmstrecke im Badesee der St. Martins Therme zwar eine sehr gute Lösung ist, aber die Sportler:innen zukünftig wieder im Neusiedler See schwimmen sollen.

Lang-Distanz: Gabriele Obmann und Paul Ruttmann holen sich Sieg und Staatsmeistertitel (3,8km swim /180 km bike / 42 km run)
Nach ihrem Staatsmeistertitel im Vorjahr krönt sich Gabriele Obmann in Podersdorf erneut zur österreichischen Staatsmeisterin in der Triathlon Langdistanz. Sie hat die letzten Monate viel Zeit in das Training investiert, um die Verteidigung des Titels in Angriff zu nehmen, es hat sich ausgezahlt. Mit der Zeit von 8:48:35 hat Gabriele sich den Sieg beim Austria Triathlon Podersdorf auf der Langdistanz und somit auch den Staatsmeistertitel gesichert. „Heuer war ein hartes Jahr, es hat sich aber ausgezahlt. Ich bin sehr stolz auf mich, die Zeit ist ein Wahnsinn, ich wollte unter neun Stunden finishen, das habe ich geschafft.“ Vize-Staatsmeisterin wurde Sabrina Exenberger, Platz drei holte sich Nicole Pirngruber. Die Plätze zwei und drei in der Langdistanzwertung gingen an zwei deutsche Sportlerinnen – Marie Hielscher wurde Zweite und Steffi Jansen Dritte.

Auch bei den Herren gibt es einen Wiederholungstäter – Paul Ruttmann holt sich bereits zum 3. Mal den Staatsmeistertitel! Nach 2018 und 2019 kann er sich auch im Jahr 2022 wieder Staatsmeister auf der Langdistanz nennen. Nach einer Zeit von 7:47:53 lief Paul als erster über die Ziellinie, holte sich somit den Sieg in der Langdistanz und den Staatsmeistertitel. Paul hat schon im Vorfeld angekündigt, dass er eine besondere Beziehung zu Podersdorf hat, sich sehr auf das Rennen freut und sein Bestes geben wird. „Es war zwischendurch ein großes Auf und Ab, aber es hat alles gut funktioniert. Von dieser Zeit, 7:47 träumt man, das nimmt man sich nicht vor, endlich hat sich die ganze Arbeit bezahlt gemacht. Ich habe heute das Gefühl gehabt als gab es nur Gegenwind auf der Radstrecke, es war schon sehr hart Radzufahren, so wie Podersdorf halt ist – Fast, Hard and Legendary.“ so die Worte des frischgebackenen Staatsmeister Paul Ruttmann. Christoph Laditz wurde Vize-Staatsmeister und Andreas Fuchs, bereits vierfacher Staatsmeister, schaffte es auf Rang drei. In der Gesamtwertung der Langdistanz landete Olivier Godart aus Luxemburg auf Rang zwei und der Lette Edgars Cimermanis auf Rang drei.


Sieger Langdistanz und Staatsmeister Paul Ruttmann

Bereits zum zweiten Mal fand der Aquabikebewerb statt. Den Sieg bei der 3,8 km langen Schwimmstrecke und den 180 km Radfahren holte sich der Österreicher Manfred Karner. Bei den Damen schaffte es Claudia Kreuzberg als Schnellste über die Ziellinie.

Thomas Steger und Laura Zimmermann siegen auf der Halb-Distanz (1,9km swim / 90 km bike / 21 km run)
Österreichs Triathlet des Jahres 2019, Thomas Steger, gewinnt die Triathlon Halbdistanz beim 35. Austria Triathlon Podersdorf. Mit einer Zeit von 03:31:07 läuft er als Erster über die Ziellinie, hinter ihm belegen Stefan Betz aus Deutschland und der Österreicher Michi Weiss die Plätze zwei und drei. Thomas Worte nach dem Bewerb waren kurz und knackig „Es war ein gutes Rennen mit viel Wind auf der Radstrecke und auch beim Laufen, aber ich habe mich über die gesamte Strecke gut gefühlt.“ Michi Weiss konnte ebenfalls ein großartiges Rennen absolvieren und sich gut für die IRONMAN WM auf Hawaii vorbereiten. „Es war ein sehr schneller Tag, obwohl es sehr windig war auf der Radstrecke, aber ich bin sehr zufrieden. Podersdorf ist für mich immer sehr speziell, es ist eine super Veranstaltung mit einem tollen Publikum. Thomas hat heute seine Klasse bewiesen, auch der Zweitplatzierte, beide sind deutlich jünger, ich wäre auch gerne noch einmal 18 Jahre jünger, aber deshalb kann ich sehr zufrieden sein mit meinem dritten Platz.“


Sieger Halbdistanz Thomas Steger

Bei den Damen konnte sich Laura Zimmermann aus Deutschland den Sieg holen. Mit einer Zeit von 04:05:21 gewann sie die Halbdistanz vor der Österreicherin Gabriella Zelinka und Kristin Liebold, ebenfalls aus Deutschland. „Ich bin sehr zufrieden mit dem Rennen, obwohl es überall sehr windig war. Die Schwimmstrecke im Badesee bei der St. Martins Therme ist einmal etwas anderes, es hat mir aber gut gefallen.“ sagt die Siegerin Laura Zimmermann. Vorjahressiegerin Simone Kumhofer musste sich knapp geschlagen geben und wurde vierte, dennoch ist sie mit dem Rennen sehr zufrieden. „Ich habe letzte Woche auch ein Rennen gemacht, das ist dann immer ein wenig tricky weil man nicht weiß wie der Körper dann reagiert. Heute war der Körper leider nicht ganz dafür, dass wir ein Rennen machen. Ich habe im Vorfeld gesagt, dass ich mich auf das Schwimmen konzentriere, das hat sehr gut geklappt und insofern bin ich sehr happy.“


Siegerin Halbdistanz Laura Zimmermann

Die Siege bei der Aquabike Halbdistanz blieben in Österreich. Bei den Damen belegt Alina Poljanc Platz 1 und bei den Herren konnte Johannes Piller triumphieren

Martin Mitteregger und Jacqueline Kallina dominieren den Sprintbewerb (750m swim / 20 km bike / 5 km run)
Am Sonntag fanden bei der Jubiläumsausgabe des Austria Triathlon Podersdorf noch zwei Bewerbe statt. Der Startschuss zum Sprintbewerb fiel um 08:30 Uhr in der St. Martins Therme & Lodge. Beim Sprint müssen alle Athleten und Athletinnen eine 750 m lange Schwimmstrecke, eine 24,4 km lange Radstrecke und eine 5 km lange Laufstrecke zurücklegen.

Bei den Herren stehen gleich drei Österreicher am Stockerl und führen das Starterfeld von knapp 300 Starter:innen an. Nach einer Gesamtzeit von 01:03:42 lief Martin Mitteregger als erster über die Ziellinie. „Mir ist es heute super gegangen. Ich bin hier schon das fünfte Mal gestartet, heuer war es wieder anders mit dem Wechsel in die St. Martins Therme, was super war. Beim Schwimmen bin ich gut weggekommen, dabei bin ich am stärksten.“ Und auch auf der restlichen Strecke konnte Martin seine Verfolger hinter sich lassen und ein großartiges Rennen beenden. Den zweiten Platz holte sich Jakob Kaiser, dritter wurde Johannes Heindl.


Sieger Sprintdistanz Martin Mitteregger

Jacqueline Kallina holte sich bei den Damen auf der Sprintdistanz den Sieg. In einer Zeit von 01:08:40 beendete die Staatsmeisterin von 2020 auf der Langdistanz das Rennen. „Mir ist es durchwegs gut gegangen auf der Strecke. Gratulation an Daniel Döller, den Veranstalter, dass er die Schwimmstrecke so kurzfristig umplanen konnte. Das Schwimmen in der St. Martins Therme war cool, einmal etwas anderes.“ Mit diesem Erfolg geht Jacqueline in die Off-Season. Rang zwei holte sich Dorka Soós aus Ungarn, dritte wurde die Österreicherin Nathalie Zolkiewicz.


Siegerin Sprintdistanz Jacqueline Kallina

Bei der olympischen Distanz (1,5km Schwimmen, 40km Radfahren, 10km Laufen) siegten Sebastian Aschenbrenner und Dajana Pechtl
Beim Abschlussbewerb auf der olympischen Distanz wurde es noch einmal spannend. Bei den Herren wurde der Sieg im Zielsprint entschieden. Der Österreicher Sebastian Aschenbrenner gewann mit nur einer Sekunde Vorsprung vor Tamas Wagner aus Ungarn. Dritter wurde Hans-Jörg Stolz aus Deutschland. Für Sebastian ist es bereits der 3. Sieg in Folge auf der olympischen Distanz in Podersdorf. „Es war wieder ein sehr cooles Rennen. So kämpfen wie dieses Mal habe ich aber noch nie müssen. Gestern habe ich noch die Halbdistanz gemacht, bin vorige Woche auch in Zell am See am Start gewesen und bin dort leider auf der Radstrecke gestürzt. Am Mittwoch habe ich erst das grüne Licht für das Training und den Start hier in Podersdorf bekommen. Unter diesen Umständen mit ich sehr glücklich.“ Die gestrige Halbdistanz beendete Sebastian auf Rang neun.


Sieger Olympische Distanz Sebastian Aschenbrenner

Bei den Damen holte sich Dajana Pechtl aus Deutschland den Sieg. Mit ihr am Podest stehen Zsofia Toth aus Ungarn auf Platz zwei und Freya Wenske aus Österreich auf Platz drei. „Das Rennen war Mega. Ich komme auf alle Fälle wieder nach Podersdorf. Die Stimmung hier ist super, die Zuschauer feuern einen an, die Athleten feuern dich ebenso an, es ist einfach toll!“ sagt die Siegerin Dajana über das Rennen.


Siegerin Olympische Distanz Dajana Pechtl

Alle Ergebnisse
www.pentek-timing.at

Artikel vom 07.09.2022

 

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