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 Salzkammergut Trophy

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25. Salzkammergut-Trophy bot ein wunderschönes Rad-Fest

Sommer, Sonnenschein, blauer Himmel, 2.839 Teilnehmer aus 30 Nationen an 3 Veranstaltungstagen, 7 Marathondistanzen zwischen 22 und 213 Kilometer und 1.000 freiwillige Helfer - erfolgreiche Trophy-Jubiläums-Ausgabe in Bad Goisern von 15. - 17. Juli 2022.

Der Schweizer Konny Looser mit seinem fünften Sieg auf der Extremstrecke (Foto: Reinhard Hörmandinger)

Der Schweizer Konny Looser mit seinem fünften Sieg auf der Extremstrecke (Foto: Reinhard Hörmandinger)

Drei Tage war die Welterberegion rund um den Hallstättersee Hotspot der Mountainbike-Szene. Bad Goisern verwandelte sich wieder einmal in einen Ort, wo sich knapp 3.000 Starter/innen und Tausende Zuseher aus der ganzen Welt trafen und gemeinsam ein wunderschönes Rad-Fest feierten. Blendet man alle aktuellen Weltkrisen kurz aus, ist man geneigt zu sagen "Ein Sommer wie damals".

7 Marathondistanzen zwischen 22 und 213 Kilometer
Die Sperre der Verbindung Blaa-Alm - Rettenbachgraben glich das Trophy-Organisationsteam mit neuen Streckenteilen im Gebiet zwischen Bad Goisern, Altaussee und Bad Ischl aus. Des weiteren hatten die FahrerInnen der Extremdistanz den Hochmuth 2x - zu Beginn gleich "verkehrt" rum - zu bewältigen.

Grandiose Stimmung
Perfekte Strecken, sensationell bestückte Labestellen und vollmotivierte HelferInnen machten das Bikefest perfekt. "Trophy-Teufel" Thomas Gschwandtner - den ganzen Tag unermüdlich auf mehreren Stellen präsent - motivierte die Vorbeikommenden wieder mit seiner unvergleichlichen Performance. Thomas ist übrigens der Erschaffer der berühmten roten Teufel Siegestrophäen.
Höhepunkt der bereits tagsüber grandiosen Stimmung bildete die Ankunft der letzten A-Fahrer im Ziel kurz nach 21:00 Uhr. Angefeuert von Hunderten Zusehern und auf den letzten Metern begleitet vom Teufel höchstpersönlich, sah man dem breiten Grinsen der überglücklichen Finisher an, glücklich der "Hölle" entkommen zu sein.

Neben den sportlichen Highlights präsentierten die Trophy-Macher auch ein abwechslungsreichen Rahmenprogramm mit Testtouren, Fahrtechniktraining, Sunset-Rides und Trial-Show. Am Freitagabend eröffneten „Die Niachtn“ im Festzelt mit einem musikalischen Feuerwerk das Trophy-Weekend. Bei der Bike-Expo präsentierten 40 Aussteller Neuheiten am Bikesektor und trendige Sportfashion.



„Einmal Hölle und zurück“: Entscheidung am Salzberg
Pünktlich um 5 Uhr früh nahmen am Samstag 430 Biker die Extremdistanz der Trophy über 213 Kilometer und 7.059 Höhenmeter in Angriff. Dabei wurde Konny Looser, er kürte sich vor wenigen Wochen zum Schweizer Marathonmeister, seiner Favoritenrolle wieder einmal gerecht.

Knapp nach der Hälfte des Rennens setze sich ein Trio, bestehend aus Looser (SUI/Stoll-Racing powered by ETL-GDS), dem Tiroler Philip Handl (Team Texpa Simplon) und Matthias Alberti (GER/KTM Factory MTB Team), an der Spitze des Feldes fest. Am berühmt-berüchtigten Hallstätter Salzberg konnten Handl und Alberti das Tempo des Schweizers nicht mehr halten und verloren bis zur Bergstation zwei Minuten. Bis ins Ziel baute Looser seinen Vorsprung kontinuierlich aus und machte seinen fünften Sieg im Salzkammergut mit einer Zeit von 9:34:59 Stunden und einem Vorsprung von fast 10 Minuten perfekt.

„Beim Anstieg auf den Salzberg bemerkte ich, dass meine beiden Konkurrenten das Tempo etwas zurückschrauben mussten, ich hingegen konnte meine Reserven optimal nützen. Aber 5 Siege bei diesem extremen Rennen sind einfach unglaublich! Während 213 Kilometer kann so viel passieren!“ so Looser im Ziel.

Zweiter wurde schlussendlich Matthias Alberti mit einer Zeit von 9:44:49 vor Philip Handl (9:57:17). Vierter wurde der Steirer David Schöggl (Pure HUMANPWR KTM), bester Oberösterreicher Lukas Kaufmann als Siebter.

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Start Strecke A mit Lukas Kaufmann A3 (Foto: Reinhard Hörmandinger)

Rennbericht von Lukas Kaufmann
Der Drittplatzierte von 2019 hatte heuer Pech: „Meine 8. Teilnahme auf der Extremstrecke begann traditionell bereits um 5 Uhr morgens. Die ersten Stunden war das Tempo unglaublich hoch und ich fand auch einen super Rhythmus – oben am ersten Berg war ich noch auf Platz 9 und drei Berge später bereits auf Platz 5. Bei meinen ersten sieben Teilnahmen hatte ich nie ein technisches Problem, heuer war es vorbei mit dem Glück und ich hatte nach ca. 80 Kilometer einen Reifenschaden. :( Gott sei Dank schaffte ich es noch halbwegs schnell zur nächsten Verpflegungsstelle, wo ich ein neues Laufrad bekam und konnte so mein Rennen fortsetzen. Am Ende hatte ich schließlich einen, für meine Verhältnisse, großen Einbruch und die letzten Kilometer ins Ziel waren unglaublich hart. Nach 10 Stunden und 15 Minuten fuhr ich als 7. über die Ziellinie - meine bisher beste Zeit, jedoch nicht mein bestes Ergebnis – ich kann Euch nur versprechen, dass ich in Zukunft noch besser trainieren werde um mir einmal den Traum vom „Sieg zu Hause“ erfüllen zu können!“

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Siegerin Extremstrecke A Barbara Mayer (Foto: Kurt Reiter)

8 Damen auf der Extremdistanz
Bei den Damen gingen 8 Bikerinnen ins Rennen. Nach 12 Stunden und 16 Minuten gewann die Linzerin Barbara Mayer (RC ARBÖ SK VÖEST) mit über 18 Minuten Vorsprung auf die Deutsche Veronika Weiß. Rang drei ging an Celine Trommer (GER).

Insgesamt konnten 319 Herren und 7 Damen die Extremdistanz finishen.

Tschechischer und österreichischer Sieg auf der B-Distanz
Auf der B-Strecke über 121,6 km/3.823 hm waren 572 Teilnehmer am Start! Am Ende des Renntages setzte sich der Niederösterreicher Michael Holland in 5:07:11 Stunden vor dem Tiroler Daniel Federspiel durch. Dritter wurde der Mühlviertler Michael Kampelmüller.

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Sieger Strecke B Michael Holland

Bei den Damen ging der Sieg nach Tschechien. Die Siegerin der Extremdistanz von 2014 und 2015, Milena Kalasova, gewann in 6:09:20 Stunden vor Bianca Somavilla aus Tirol und Anna Bicskei aus Ungarn.

„Heimsieg“ für Sabine Sommer
Die Siegerin der Extremdistanz von 2016, 2017 und 2018 gewann auf der C-Strecke über 75,8 km/2.687 hm, die in Obertraun gestartet wurde, in 3:30:44 Stunden und führte vor Karoline Neumüller und Teresa Feix einen oberösterreichischen Dreifacherfolg an. Sommer gewann damit auch ungeschlagen die Austria Marathon Cup Jahreswertung 2022.

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Siegerin Strecke C Sabine Sommer

Übrigens: Auch die beiden Strecken E (52 km/1.617 hm) und G (21,7 km/578 hm) standen in der Damenkategorie im Zeichen der Familie Sommer: Tochter Clara gewann die E-Strecke, Nicole die G-Distanz!

Bei den Herren fixierte Julius Wagler in 3:08:44 Stunden vor Benjamin Michael einen deutschen Zweifachsieg, an 3. Stelle Sebastian Jenschatz.

Eigene Wertung für Gravelbikes
Auf der C-Strecke gab es wieder eine eigene Wertung für den Gravelmarathon über 63,3 km/2.063 hm, welche Nicole Czernoch (GER) und der Steirer Karl-Heinz Gollinger für sich entscheiden konnten.

Alle Ergebnisse
aller Strecken im Detail, Teamwertungen, Sonderwertungen, Junior-Trophy auf
live-scoring.com/trophy22.

Heuer anläßlich zur Jubiläums-Ausgabe gab es eine eigene "Vintage-Wertung", zahlreiche TeilnehmerInnen kämpften sich mit ihren alten schwergewichtigen 26-Zoll-Mountainbikes mit Felgenbremsen und minimalem Federweg durch die unterschiedlichen Strecken.

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Der Trophy-Teufel beim Mountainbike-Fest des Jahres am Hallstätter Salzberg (Foto: Reinhard Hörmandinger)

SCOTT-Junior-Trophy am Sonntag
Bei der SCOTT-Junior-Trophy mit dem rasanten XC-Race sowie dem spielerischen Parcoursbewerb waren über 280 Kids am Start.

Bei der erstmals ausgetragenen Bosch (e)MTB-Schnitzeljagd waren über 100 Teilnehmer gemeldet, Fun und Adventure standen im Vordergrund. Es könnte zwischen drei verschieden langen Strecken gewählt werden, verschiedene Stationen wie Bogenschießen, Miniarmbrustschießen oder eine Rucksack Challenge waren auf den Strecken „eingebaut“. Punktesieger wurden Andrea Kienesberger und Christian Voglhuber.

Termin 2023
26. Auflage der Salzkammergut-Trophy: 14.-16. Juli 2023

Fotoimpressionen
Start/Ziel

Teilnehmerfotos
Sportograf

Artikel vom 19.07.2022

 

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