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Christoph Strasser mit High Speed durch Österreich

Fast durchwegs massiver Regen und auch Schnee waren Begleiter des Steirers bei seiner Österreich-Durchquerung unsupported - ohne Hilfe von außen. Nach einer Fahrzeit von 27:30 Stunden erreichte Strasser das 1. Sport Outdoor Festival in Dornbirn. Der Zuspruch seiner Fans entlang der Strecke war enorm.

Regen, Regen, Regen und Schnee in den Bergen - quer durch Österreich (Fotos: Luka Zavodnik)

Regen, Regen, Regen und Schnee in den Bergen - quer durch Österreich (Fotos: Luka Zavodnik)

Zum ersten Mal wurde am 12./13. Mai 2023 eine unsupported-Fahrt live im Internet und im TV übertragen. K19 - auch für die Liveübertragung der diesjährigen Tour of Austria/Österreich Rundfahrt verantwortlich - lieferte stündliche Einstiege. Christoph Strasser, der heuer seinen Sieg beim größten unsupported-Rennen dem Transcontinental Race aus dem Vorjahr verteidigen will, bestritt als Trainingsfahrt - keine Rekordfahrt/Rennen - das Transaustria von Nickelsdorf nach Dornbirn. Die Distanz betrug 733 Kilometer, 4.688 Höhenmeter, er absolvierte die Strecke ohne Schlaf und mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 26,7 km/h. Insgesamt verbrauchte er knapp 20.000 Kalorien.



"Es war ein richtig cooles Projekt und ich konnte endlich zeigen, wie man unsupported fährt. Diese "Sportart" boomt weltweit und immer mehr bestreiten Rennen ohne Unterstützung bzw. auch Bikepacking-Fahrten. Aufgrund des Regens hatte ich unterwegs viele Probleme zu meistern, vor allem sogen sich die Handschuhe durch den Dauerregen ständig an. Auch die Kälte war schon schlimm. Aber es gab auch so viele schöne Momente, die mich ungemein motivierten, wie die vielen Zuschauer entlang der Strecke. Teilweise standen auch Familien mit Plakaten an der Straße. Das Projekt hat eine Eigendynamik entwickelt und auch viele Kollegen, wie die Ultra-Radfahrer Kurt Matzler oder Philipp Kaider sowie WorldTour-Profi Carina Schrempf von Fenix-Deceuninck begleiteten mich einige Kilometer. Es waren rund 8.000 Höhenmeter geplant, aber aufgrund des Schneefalls in den Bergen musste ich einige Pässe umrunden", sagte der Kraubather nach seiner Ankunft in der Messehalle Dornbirn.

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Hier wurde Christoph kurz von WorldTour-Profi Carina Schrempf (Fenix-Deceuninck) begleitet

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Christoph Strasser unterwegs im Regen

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Christoph erreicht das 1. Sport Outdoor Festival in Dornbirn


Artikel vom 11.5.2023
Christoph Strasser vor Österreich-Durchquerung am 12. Mai 2023


Go West unsupported: Von Nickelsdorf im Burgenland zum 1. Sport Outdoor Festival in Dornbirn. 720 Kilometer mit 8.500 Höhenmetern warten auf den Ultra-Radfahrer am Wochenende. Der Steirer wird - live von K19.at übertragen - Österreich in einer Trainingsfahrt ohne Unterstützung von außen durchqueren.

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Ohne Unterstützung geht es für Christoph Strasser quer durch Österreich (Foto: Sebastian Mittermeier)

Vorletztes Wochenende startete Christoph Strasser mit einem Sieg bei Race Across Italy in die neue Saison. In diesem Jahr steht nicht das Race Across America als Saisonhöhepunkt auf dem Programm, der Kraubather will seinen Sieg beim unsupported Rennen "Transcontinental Race" verteidigen. Da benötigt er viele Trainingsumfänge und vor allem viele Expertisen, was die Navigation auf dem Rad oder die Nahrungsaufnahme ohne Betreuer betrifft. "Deshalb freue ich mich total auf das Transaustria, das am 12. Mai um 10:00 Uhr in Nickeldsdorf startet. Ich habe nicht viele Projekte in Österreich und erstmals wird auch eine unsupported-Fahrt live übertragen", freut sich der Steirer.

Go West unsupported
2010 hat Christoph Strasser einen Rekord quer durch Österreich aufgestellt; mit Speed und Betreuerteam. Damals war er knapp über 24 Stunden unterwegs, obwohl er in Tirol einen Fehler in der Route hatte. 2013 wurde die Bestzeit dann vom Salzburger Gerald Bauer unterboten. Bei Transaustria will er rund 28 Stunden brauchen - inklusive der nötigen Tankstellen- oder Supermarktbesuche, um Essen zu kaufen. "Ich fahre nicht die kürzeste oder schnellste Strecke über das deutsche Eck, sondern die schönste und auch mit mehr Höhenmetern", beschreibt Strasser.

Nach dem Start am Freitag 12. Mai um 10:00 Uhr in Nickelsdorf geht es über Wr. Neustadt, Semmering, ins Murtal nach Liezen, Gröbming, Ramsau, Filzmoos und von Bischofshofen über den Dientner Sattel. Weiter über Saalfelden, St. Johann, Wörgl ins Inntal bis Innsbruck. Nach Imst warten noch zwei schwere Berge, das Hahntenjoch und der Hochtannberg. Über den malerischen Bregenzer Wald erreicht Christoph schließlich am Samstag gegen 14 Uhr Dornbirn, wo er als Stargast des 1. Sport Outdoor Festivals im Messequartier vor vielen Zuschauern einfahren wird.

"Ich fahre das ganze unsupported, also ohne Betreuercrew, es geht aber weder um einen Rekord noch um Höchstleistung, sondern um eine solide Trainingsfahrt, bei der ich für die kommenden unsupported Rennen neues Equipement testen kann. Ich freu mich drauf, laut Wettervorhersage wird es ein nasser Spaß!", beschreibt Strasser auf Facebook seine "Trainingsrunde".

Übrigens: Der amtierende 24h-Zeitfahr-Weltmeister Philipp Kaider startet im Juni 2023 einen Rekordversuch über die offizielle Transaustria Feldkirch - Nickelsdorf von Westen nach Osten, in klassischer Art mit Begleitcrew. Dabei möchte er den von Gerald Bauer aufgestellten Rekord (22h 13min) knacken. Wir berichten demnächst!

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Die Strecke von Christoph Strassers Transaustria 720 km/8.500 hm (Bild: kommod)

Livestream von Strassers Österreich-Durchquerung
Zwei Kameras begleiten Christoph Strasser. Vom Start (12.5. ab 10:00 Uhr) weg bis 21 Uhr ist seine Fahrt live auf K19.at zu sehen. Am Samstag erfolgt von 6:00 Uhr Früh bis zur Ankunft in Dornbirn (gegen 14 Uhr) der nächste Einstieg. Erwartet werden viele Interviewgäste und spannende Sendungen rund um den Radsport. "Unsupported Rennen boomen enorm. Wir wollen mit der Sendung zeigen, wie so ein Projekt abgewickelt wird und blicken auch hinter die Kulissen", sagt Strasser, der ergänzt: "Ich plane die Durchquerung in 28 Stunden. Bei unsupported Rennen gibt es immer wieder unvorhersehbare Momente oder Herausforderungen, die man meistern muss. Da heißt es dann spontan oder lösungsorientiert zu handeln. Ich nehme die komplette Bekleidung und auch Ersatzmaterial von Nickelsdorf bis Dornbirn mit und bekomme vom Kamerateam keinerlei Unterstützung. Wir wollen mit der Berichterstattung einen Teil dazu beitragen, dass der Sport transparent und nachvollziehbar ist. Vielleicht können wir damit ja auch Leuten helfen, die sich auch auf unsupported Rennen oder Bikepacking Touren vorbereiten!"

Freitag, 12. Mai ab 10:00 Uhr


Samstag, 13. Mai, ab 08:00 Uhr


Text: PM/Martin Roseneder, radmarathon.at

Artikel vom 15.05.2023

 

 

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