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Philipp Kaider radelt in Polen um WM-Titel

Nach dem österreichischen Meistertitel beim Race Around Niederösterreich im Mai geht es für den Niederösterreicher ab 6. Juli 2024 beim Race Around Poland um den Weltmeistertitel. Der 24h-Weltmeister von 2022 und Rekordhalter durch Österreich bekommt es in Polen mit starker Konkurrenz auf seiner bisher längsten Challenge zu tun.

Philipp Kaider ist für das Rennen entlang der Grenzen Polens vorbereitet (Foto: RAN/Steiger)

Philipp Kaider ist für das Rennen entlang der Grenzen Polens vorbereitet (Foto: RAN/Steiger)

An Erfahrung und Trainingskilometern fehlt es Philipp bestimmt nicht, hat er in den letzten beiden Jahren mit dem 24h-Weltmeistertitel in Borrego Springs (USA), der Rekorddurchquerung von Österreich in 19 Stunden, dem Sieg beim Race Around Austria über 2.200 km und u.a. dem Sieg beim Race Around Niederösterreich über 600 km großartige Erfolge feiern können. 3.600 km mit 33.100 Höhenmeter sind aber die bis dato längste Herausforderung, der sich Kaider stellt.

„Ich versuche mit viel Spaß an die Sache heranzugehen. Mein Ziel ist möglichst problemlos und schnell ins Ziel zu kommen“, so Kaider. Ein 10-köpfiges Team wird ihn dabei betreuen und unterstützen. Die Aufgaben sind klar verteilt. „Es gilt alle auftretenden Probleme rasch in den Griff zu bekommen und die Stehzeiten gering und effizient zu gestalten“, weiß der erfahrene Ultraradfahrer. Die Kommunikation sei dabei ein Schlüssel zum Erfolg, so der Wolkersdorfer.

Was auf ihn auf der 3.600 km langen Strecke entlang der Grenzen Polens genau zukommen wird, lässt sich aufgrund seiner Erfahrung nur erahnen. Vorbereitet ist Kaider daher auf vieles: Sitzprobleme, taube Hände und Zehen, Nackenprobleme und und und. Warum er sich das antut, das kann er nicht genau beantworten. Warum er daran teilnimmt, hingegen schon: „Es ist das längste Rennen in unmittelbarer Nähe. Länger ist nur das Race Across America. Es ist die Weltmeisterschaft und in Polen war ich auch noch nie“, ist „Österreichs schnellster Krankenpfleger“ wenige Tage vor dem Start zum Scherzen aufgelegt.

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Philipp Kaider bei seinem Sieg beim Race Around Austria 2023 (Foto: Martin Granadia)

Starke Konkurrenz
Mit dem zweimaligen Zweiten des Race Across Americas (RAAM), Ralph Diseviscourt (LUX), und dem ultraradelnden Professor und mehrfachen RAAM-Finisher, Kurt Matzler, bekommt es Kaider unter anderem mit dem zweifachen Race Around Austria Sieger Rainer Steinberger (GER) zu tun. Der Deutsche beendete das Race Around Poland im Vorjahr auf Platz zwei hinter dem diesjährigen RAAM-Sieger Jimmy Rönn (SWE).

„Mir geht es darum, das Rennen gut und schnell zu beenden“, lässt sich der Wolkersdorfer aber weder von der Konkurrenz noch von der großteils flachen Strecke beeindrucken. Los geht es am Samstag 6. Juli um voraussichtlich 15:00 Uhr (genaue Startzeiten werden erst veröffentlicht). Und wenn alles nach Plan verläuft, dann wird der Niederösterreicher am Freitag wieder zurück in Warschau sein, wo sechs Tage zuvor der Start erfolgte.

Radeln für den guten Zweck – Mit Bildung aus der Armut
Die 3.600 km wird Kaider diesmal für einen guten Zweck radeln. Er sammelt die Kilometer für „Bines Radchallenge“, wo bis 31. Juli 2024 jeder geradelte Kilometer in Geld umgewandelt wird. Geld, das das Charity-Projekt Sonne-International heuer Straßenkindern in Myanmar zukommen lässt.

www.philippkaider.at

Text: PM SCHOKO communications/Christian Troll

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Die Strecke führt im Uhrzeigersinn entlang Polens Grenzen (Bild: bbtracker.pl)

WUCA World Ultracycling Championship
(Solo supported, Solo unsupported)
3.600 km / 33.100 Höhenmeter Routenplan
Start/Ziel: Warschau
Im Uhrzeigersinn entlang Polens Grenzen

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Artikel vom 05.07.2024

 

 

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