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Nur zufriedene Gesichter bei der 4. Eroica Dolomiti

352 Teilnehmer aus 12 Nationen erlebten am 4. September 2021 bei der Vintage-Radsportveranstaltung im Sattel ihrer vor 1987 gebauten Fahrräder und im dazu passenden Look eine unvergessliche Ausfahrt im Herzen der Ferienregion 3 Zinnen Dolomites und ließen sich mit herzhaften lokalen Spezialitäten verwöhnen.

Das Vintage-Radsport-Event erfreute sich in den vergangenen Jahren immer größerer Beliebtheit (Fotos: Paolo Martelli)

Das Vintage-Radsport-Event erfreute sich in den vergangenen Jahren immer größerer Beliebtheit (Fotos: Paolo Martelli)

Kurz nach 7.30 Uhr ging das Abenteuer am Samstagmorgen bei ein wenig Hochnebel aber angenehmen Temperaturen für die meisten Teilnehmer mit dem Startsignal durch Roberto Lencioni los. „Carube“, wie er in der Radsportszene genannt wird, war in seiner Jugend ein großes Radsport-Talent, dem eine Profikarriere aufgrund eines schweren Motorradunfalls verwehrt blieb. Dafür wurde der in Lucca wohnhafte Lencioni zu einem der besten und gefragtesten Radmechaniker Italiens, der mit vielen Stars wie Mario Cipollini oder Ex-Weltmeister Maurizio Fondriest erfolgreich zusammengearbeitet hat. Heute handelt „Carube“ mit Vintage-Fahrrädern, ist bei den verschiedenen historischen Radsport-Events, wie den diversen Eroicas, mit einem Verkaufsstand anwesend und repariert vor Ort die geschichtsträchtigen Fahrräder der Teilnehmer.

Begleitet vom Applaus zahlreicher Schaulustiger im Ortskern von Innichen ging es auf dem Radweg nach Toblach und von dort immer leicht ansteigend die alte Bahntrasse entlang in Richtung Schluderbach und weiter nach Cimabanche, wo sich die Pedalritter zum ersten Mal stärken konnten. Nach einer kurzen, knackigen Abfahrt hinab nach Cortina durften die Radsportlerinnen und -sportler neuerlich ihre Energiereserven aufladen. Das war auch notwendig, denn jetzt stand ihnen der knackige Aufstieg auf den Tre-Croci-Pass, bzw. nach kurzer Abfahrt wieder hinauf zum Misurina-See bevor. Stellenweise galt es Steigungen von 12 Prozent zu meistern – kein allzu leichtes Unterfangen. Vor allem dann, wenn das historische Fahrrad nur mit einem einzigen Gang gefahren werden muss.

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Der Großteil der Teilnehmer legt die lange Distanz zurück
Der Lohn nach der ersten großen Herausforderung des Tages: Gnocchi mit Wildragout, ein Risotto mit Pfifferlingen oder eine Gulaschsuppe. Während des Wolkenbruchs kurz nach 13 Uhr genau das Richtige, um sich aufzuwärmen oder wieder voll zu Kräften zu kommen. Nach der Abfahrt in Richtung Schluderbach ging es für die Teilnehmer an der kurzen Distanz (73 km, rund 1258 Höhenmeter) wieder über die alte Bahntrasse zurück nach Toblach und von dort zum Ziel nach Innichen.

Die anderen Radlerinnen und Radler nahmen indessen den Anstieg auf die Plätzwiese in Angriff, bevor sie von der Dürrensteinhütte über Prags zum Hotel Adler nach Niederdorf abfuhren. Auch hier wurden die „Helden“ mit Spezialitäten verwöhnt und konnten dann entscheiden, ob sie zurück nach Innichen (95 Kilometer/2254 Höhenmeter) fahren, oder noch die Silvesteralm mitnehmen und somit die lange Distanz von 118 Kilometern mit 3055 Höhenmetern zurücklegen. Rund 60 Prozent der Teilnehmer entschieden sich letzten Endes für die längste Strecke.

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Extrem positive Rückmeldungen der Teilnehmer
„Ein Wahnsinnstag.“ „Für mich die schönste Eroica, die es gibt.“ „Super Verpflegung und eine überragende Aussicht auf die Dolomiten.“ „Im nächsten Jahr komme ich sicher wieder und dann nehme ich auch noch einige Freunde mit.“ „Die Teilnehmer sind so freundlich, sie fragen stets nach, ob es einem gut geht und bieten bei Problemen ihre Hilfe an. Ein wirklich tolles Flair, das hier herrscht und die Werte des Sports wiederspiegeln.“ So lauteten nur einige der unzähligen positiven Rückmeldungen, die OK-Chef Gabriel Fauster und seine Helferinnen und Helfer im Ziel in Innichen oder am Abend im Rahmen der Cena Eroica auf der Riese Haunold Hütte erhielten.

Kein Wunder, dass die Veranstalter von einem geglückten Event sprachen. „Die Eroica Dolomiti passt einfach perfekt zur Destination Innichen, die für einen qualitativ sehr hochwertigen Tourismus steht. Außerdem wird der Rad-Tourismus in Zukunft eine immer wichtigere Rolle spielen, und das nicht nur bei uns. Die vielen positiven Rückmeldungen bestärken uns, auf dem eingeschlagenen Weg weiterzumachen. Ein großer Dank gilt natürlich den vielen Helferinnen und Helfer, die maßgeblich zu diesem unvergesslichen Tag beigetragen haben, sowie unseren Sponsoren, die uns großzügig unterstützen. Mit 352 Startern aus 12 Nationen sind wir aufgrund der aktuellen Umstände in diesem besonderen Jahr sehr zufrieden. Für die 5. Ausgabe der Eroica Dolomiti im September 2022 werden wir uns wieder einiges ausdenken“, sagte Gabiel Fauster abschließend.

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Artikel vom 13.09.2021

 

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