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Austria Top Tour

Race Across Austria: Philip Handl holt Europameistertitel mit Streckenrekord

Starke Leistungen und spannende Rennen quer durch Österreich beim RACA East to West von 25. - 29. August 2026. Beim RACA1000 wurden die WUCA-Europameisterschaften im Unsupported Ultracycling ausgetragen, die Titel gingen an Philip Handl und Michaela Freudenstein.

EM Herrenpodium: 2. Stefan Fettes , 1. Philip Handl, 3. Robert Müller (Foto: RACA / Kovac Visuals)

EM Herrenpodium: 2. Stefan Fettes , 1. Philip Handl, 3. Robert Müller (Foto: RACA / Kovac Visuals)

Die letzten Finisher sind im Ziel und das RACE ACROSS AUSTRIA EAST TO WEST 2026 ist erfolgreich zu Ende gegangen. Über 1.000 beziehungsweise 500 Kilometer führte die Herausforderung von Ost nach West durch Österreich – mit bis zu 16.000 Höhenmetern, langen Nächten und anspruchsvollen Wetterbedingungen. Und das ohne Unterstützung von außen.

Zwei Distanzen – ein gemeinsames Abenteuer
Das RACA1000 (WUCA Europameisterschaft) startete im burgenländischen Nickelsdorf. Bis ins Ziel in Feldkirch absolvierten die Teilnehmer:innen eine Distanz von 1.000 km und über 16.000 Höhenmeter.

Das RACA500 führte von Kötschach-Mauthen nach Feldkirch, hier waren auf 500 km rund 10.000 Höhenmeter zurückzulegen.

Philip Handl ist Europameister
Bei den Herren unter 50 setzte sich Philip Handl mit neuem Streckenrekord in 40:09 Stunden durch und holte sich damit auch den Europameistertitel. Der 29-jährige Tiroler beendete mit dem RACA1000 seine Elitekarriere und stellte sich damit bewusst einer neuen, noch extremeren Herausforderung. Handl ist zweifacher Sieger des Race Across the Alps, zweifacher Gewinner der Salzkammergut Trophy und wurde 2021 Europameister im MTB-Ultramarathon.

Nur 45 Minuten später erreichte der ehemalige Europameister Stefan Fettes das Ziel. Robert Müller, weltweit bekannter Ultrafahrer und RACA-Sieger der ersten Ausgabe, wurde Dritter. Christoph Strasser, Österreichs Ultracycling-Legende und einer der großen Favoriten, komplettierte das Spitzenfeld auf Rang vier.

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Christoph Strasser startet ins Race Across Austria (Foto: RACA / Kovac Visuals)

"Dieser vierte Platz taugt mir natürlich gar nicht, eine Medaille wäre schon cool gewesen. Körperlich lief es gut, aber drei Athleten waren dieses Mal besser", analysierte Strasser in Vorarlberg. Lange befand sich der Steirer an der zweiten Stelle, nachdem er die erste Nacht ohne Schlaf durchfuhr. Danach ging es in der zweiten Rennhälfte über die hohen Berge. "Ich wollte eigentlich die zweite und letzte Nacht ohne Schlaf durchfahren. Aber es ging einfach nicht, die Müdigkeit war zu groß. Ich wollte dann auch bei den teils gefährlichen Abfahrten in der Nacht von den hohen Pässen nichts riskieren, deshalb legte ich zwei je 20minüige Powernaps ein. Die anderen konnten durchfahren und somit war die Medaille außer Reichweite. Generell war das Rennen top-organisiert und unglaublich, wie viele Zuschauer uns entlang der Strecke anfeuerten!"

Michaela Freudenstein gewinnt Europameisterschaft
Bei den Damen siegte die Deutsche Michaela Freudenstein in 50:07 Stunden. Ihre Landsfrau Katharina Stockbauer holte Silber, die Österreicherin Anna Bachmann den 3. Platz bei der Europameisterschaft.

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EM Damenpodium: 2. Katharina Stockbauer, 1. Michaela Freudenstein, 3. Anna Bachmann (Foto: RACA Kovac Visuals)

Bianca Fach, die Vorjahressiegerin der Gesamtwertung, sicherte sich den Sieg in der Klasse Damen 50+.

Ergebnisse Europameisterschaft

Herren unter 50
1. Philip Handl (AUT)– 40:09
2. Stefan Fettes (GER)– 40:54
3. Robert Müller (GER)– 41:18

Herren 50+
1. Markus Biechl (AUT) – 46:03
2. Juan Pedro Moreno (ESP)– 58:41
3. Salvador Palomo (ESP)– 58:59

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EM-Sieger Herren 50+: Markus Biechl (Foto: RACA)

Damen unter 50
1. Michaela Freudenstein (GER) – 50:07
2. Katharina Stockbauer (GER) – 60:11
3. Anna Bachmann (AUT) – 62:57

Damen 50+
1. Bianca Fach (SUI)– 51:11
2. Sabine Fischer (GER) – 71:07

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EM-Siegerin Damen 50+: Bianca Fach (Foto: RACA)

Duo Damen
1. Martina Jansch & Jennifer Kunze 103:28

Duo Mix
1. Sarah Huber & Alex Hemmen 72:52 (GER & LUX)
2. Sabine Kornelson & Karl Pötzl 81:17 (AUT)
3. Daniela Hornaus & Jörg Hauenschild 84:58 (AUT)

Duo Herren
1. Heikki & Olli Korhonen 47:40 (FIN)
2. Hannes & Steffen Marlok 48:37 (GER)
3. Gernot Holy & Christian Lackner 70:04 (AUT)

Glockner Woman & Glockner Man
Die schnellste Frau auf der Glockner-Wertung (von Heiligenblut bis zum höchsten Punkt der Strecke, der Edelweißspitze auf 2.571 m) war Ida Sachse mit 3:16 Stunden. Bei den Männern sicherte sich Tobias Gosch mit 2:28 Stunden den Titel Glockner Man.

Alle Ergebnisse/Livetracking
www.followmychallenge.com/live/raca-east-west-2026

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EM-Sieger Duo Herren: Heikki & Olli Korhonen (Foto: RACA)

Das RACA-Team gratuliert allen Teilnehmer und Finishern zu ihren Leistungen
Veranstalter Steff Wagner: „Ich bin überwältigt von den Leistungen, die wir heuer erleben durften. Philip Handl und die weiteren Top-Platzierten haben Unglaubliches geleistet. Aber jede einzelne Finisherin, jeder einzelne Finisher in Feldkirch ist eine Geschichte für sich und verdient unseren größten Respekt. Besonders freut mich, wie stark die Frauen vertreten waren und mit welcher unglaublichen Stärke sie diese Herausforderung gemeistert haben. Genau diese Menschen und ihre Geschichten machen das RACE ACROSS AUSTRIA zu dem, was es ist.“

Als Zeichen für Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung wird gemeinsam mit Wald4Leben für jede:n Teilnehmer:in ein Baum gepflanzt, jede:r Finisher:in eine handgefertigte Holz-Trophäe aus der Diakonie Gallneukirchen erhält.

Quellen: RACA, PM/Dr. Barbara Than

Artikel vom 01.09.2026

 

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