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 Salzkammergut Trophy

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Johnny Hoogerland gewinnt den 2. Kitzbüheler Radmarathon

Der in Kärnten lebende Niederländer gewann am 10. Juli 2022 nach 216 Kilometer und 4.600 Höhenmetern in Rekordzeit von 6:36:23 Stunden die 2. Auflage des KRM und schloss damit Frieden mit dem legendären Kitzbüheler Horn. Rennbericht von Lukas Kaufmann (Rang 8). Bei den Damen siegte nach 7:35:34 Stunden die Deutsche Monika Fritz.

Johnny Hoogerland im Ziel am Kitzbüheler Horn (Foto: Kitzbüheler Radmarathon)

Johnny Hoogerland im Ziel am Kitzbüheler Horn (Foto: Kitzbüheler Radmarathon)

„Das war brutal schwer“, lächelte Hoogerland im Ziel am Kitzbüheler Horn. Kurz zuvor hatte der Niederländer vor dem Kärntner Skibergsteiger Paul Verbnjak und dem Lokalmatador Patrick Hagenaars den 2. KRM gewonnen. Hoogerland schloss damit endgültig Frieden mit dem Kitzbüheler Horn. „2015 bin ich bei der Österreich Rundfahrt aufs Horn gefahren und habe damals den ganzen Anstieg über geschimpft, diesmal war es besser“, lächelte der 39-Jährige. Bei den Damen siegte Monika Fritz aus Holzkirchen: „Dieser Sieg bedeutet mir wahnsinnig viel, ich bin sehr stolz. Es war nass, kalt und extrem hart.“ Fritz siegte vor den beiden Lokalmatadorinnen Christina Sautner und Sabrina Exenberger.



Am Ende gab es im Ziel aber nur Helden. „Wir sind total stolz, wie sehr der Kitzbüheler Radmarathon bereits bei seiner zweiten Auflage gewachsen ist. Der Radsport hat in Kitzbühel enormes Potenzial“, sagte Bürgermeister und KRM-Ideengeber Dr. Klaus Winkler. „Ganz tolle Eindrücke, ich bin begeistert und stolz, dass auch Mitarbeiter von Gebrüder Weiss am Start waren“, so Frank Haas, Leiter Marketing und Kommunikation bei Gebrüder Weiss. „Große Hochachtung vor diesen tollen Leistungen. Es ist schön zu sehen, dass die Veranstaltung so wächst“, meinte Josef Lindengrün, Marketing bei Wiesbauer. „Bereits bei der zweiten Auflage gab es ein sehr gutes internationales Starterfeld. Der Radmarathon bringt Kitzbühel medial und wirtschaftlich eine sehr gute Wertschöpfung“, so Mag. Stefan Pühringer, Geschäftsführer Kitzbühel Tourismus. „Jeder der dabei ist, ist ein Sieger“, sagte Dr. Christian Harisch, Geschäftsführer der Harisch Hotels, bereits bei der Premiere im Vorjahr.

Lukas Kaufmann: Platz 8 beim Kitzbüheler Radmarathon
Der Rennbericht des Oberösterreichers: „Gestern war ich zum zweiten Mal beim Kitzbüheler Radmarathon am Start, wie bei der ersten Auflage im letzten Jahr begann die 216 Kilometer lange Strecke bei strömenden Regen um 6 Uhr morgens. Speziell oben auf den Bergen war es richtig kalt und davon hatten wir einige, denn insgesamt durften wir 4600 Höhenmeter überwinden!

Da ich vor einiger Zeit ein paar Kilogramm abgenommen habe, war mir am Anfang sehr kalt – je länger das Rennen dauerte desto besser wurde es. Leider stürzte ich bei der Abfahrt vom Kerschbaumer Sattel in einer Kurve, doch Gott sei Dank haben mein Bike und ich nur Abschürfungen abbekommen und ich konnte weiterfahren. Das Tempo war heuer im Vergleich zum Vorjahr um einiges schneller und so fuhr ich nach 6 Stunden und 51 Minuten überglücklich als 8. von über 550 Startern über die Ziellinie oben am Kitzbüheler Horn – 9 Minuten schneller als 2021!“

Lukas freut sich bereits schon riesig auf das Saison-Highlight Salzkammergut Trophy am kommenden Wochenende. Er wird nicht nur am Samstag zum 8. Mal auf der A-Strecke mit 213 Kilometern + 7149 Höhenmeter antreten, sondern bereits am Donnerstag einen Vortrag in Bad Goisern halten und am Sonntag kann man mit Lukas ein Fahrtechniktraining und eine Ausfahrt absolvieren.

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Lukas Kaufmann (Foto: Sportograf)

Alle Ergebnisse
auf events.racetime.pro/de/event/388/results.

Teilnehmerfotos
von Sportograf auf www.sportograf.com/de/event/7536.


Artikel vom 7.7.2022
18 Nationen beim Kitzbüheler Radmarathon am Start


Die Strecke führt am 10. Juli 2022 von der legendärsten Sportstadt der Alpen bis zum Alpenhaus am Kitzbüheler Horn. Unter den gemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmern zur zweiten Auflage befinden sich auch einige, die sich gute Chancen auf die vorderen Plätze ausrechnen. Liveübertragung ab 11:00 Uhr.

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Anspruchsvolle Strecke über 216 Kilometer und 4.600 Höhenmeter und am Ende wartet das Kitzbüheler Horn (Foto: Expa Pictures)

Am Sonntag, 10. Juli, steigt die 2. Auflage des Kitzbüheler Radmarathons. Am 8. und 9. Juli sind im Sportpark Kitzbühel noch Nachnennungen möglich. Dabei gibt es keine zusätzlichen Gebühren. Laut aktuellem Stand werden Sportlerinnen und Sportler aus 18 Nationen am Start stehen, darunter aus Deutschland, Österreich, Niederlande, Belgien, Italien, Tschechien, Slowenien, Schweiz, Großbritannien, Ungarn, Irland, Dänemark, Schweden, Frankreich, Spanien, Lettland, Norwegen und der Slowakei.

Die anspruchsvolle Strecke führt über 216 Kilometer und 4.600 Höhenmeter mit den Anstiegen Pass Thurn, Gerlos Pass, Kerschbaumer Sattel und am Ende wartet mit dem Kitzbüheler Horn noch der steilste Radberg Österreichs.

Einige Spitzenfahrer freuen sich bereits auf den KRM, darunter Lokalmatador Patrick Hagenaars (Sieger SuperGiroDolomiti 2022): „Die Strecke führt in Brixen im Thale 150 Meter von mir zuhause entfernt vorbei. Hoffentlich ist es nicht zu heiß, dann rechne ich mir mit einer guten Tagesform einiges aus. Ehrlich gesagt wäre es mir aber lieber, wenn das Horn ein bisschen flacher wäre.“

Lukas Kaufmann, der sich erst vor wenigen Tagen bem MTB-Etappenrennen Alpentour Trophy mit dem 19. Platz als 3. bester Österreicher der Gesamtwertung platzierte, im Vorjahr als Vierter bester Österreicher: „Das Ziel am Horn macht diesen Radmarathon schon zu etwas sehr Speziellem. Diesen Marathon muss man sich sehr gut einteilen und sich gut verpflegen. Im Vorjahr war ich Vierter, mein Ziel ist heuer das Podest.“

Ex-Profi Johnny Hoogerland: „Dieser Marathon wird extrem schwer. Ich bin das Horn bereits 2015 bei der Österreich Rundfahrt gefahren, da habe ich die ganze Zeit nur geschimpft. Ich hoffe, dass es mir diesmal mehr Spaß macht.“

Informationen und Anmeldung
auf www.kitzbueheler-radmarathon.at

Liveübertragung ab 11:00 Uhr

Artikel vom 12.07.2022

 

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