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Hoogerland und Somavilla triumphieren bei 33. Dolomitenradrundfahrt

Nach einer einjährigen Unterbrechung aufgrund der Corona-Krise fand am 18. Juli 2021 in Lienz die 33. Dolomitenradrundfahrt statt. Bei perfektem Radwetter jubelte der Ex-Radprofi Johnny Hoogerland über seinen ersten Triumph. Bei den Damen wiederholte die Tirolerin Bianca Somavilla ihren Sieg von 2019.

Packender Zielsprint bei den Herren (Fotos: Expa Pictures)

Packender Zielsprint bei den Herren (Fotos: Expa Pictures)

Der Wettergott meinte es gut mit den Startern der 33. Dolomitenradrundfahrt. Während es in großen Teilen Österreichs zu teils dramatischen Regenfällen kam, herrschte in Osttirol ideales, bewölktes Radlerwetter mit rund 20 Grad. Um 9:30 Uhr fiel in Lienz der Startschuss zu einem der ältesten Radmarathons Europas, der über 112 Kilometer und 1.860 Kilometer durch das Drau- und Lesachtal wieder zurück in die Sonnenstadt Lienz führte.

Zahlreiche Zuschauer und Musikkapellen sorgten gerade im Lesachtal für eine tolle Stimmung. Rund 600 Teilnehmer aus 16 Nationen waren am Start.

Einziger Wermutstropfen: Felbertauernsperre verhinderte zahlreiche Teilnehmer
„Durch die starken Regenfälle und Murenabgänge kamen rund 400 Starter nicht über die gesperrte Felbertauernstraße. Somit hätten wir mehr als 1.000 Starter gehabt“, sagt Organisator Franz Theurl, der aber mit dem Ablauf des Events mehr als zufrieden war. Übrigens, ein ganz besonderer Starter war heuer Isidor Ortner, der im Ehrentrikot seine 33. Rundfahrt in Folge bestritt!

Spannung pur bei den Herren
Gleich nach dem Start in Lienz kam es zu vielen Attacken. Während Simon Stiebjahn lange an der Spitze fuhr, bildete sich im Lesachtal bis Kartitsch eine hochkarätige fünfköpfige Spitzengruppe: Mit dabei waren der vielfache MTB-Weltmeister Alban Lakata, Simon Schupfer (Sieger der Dolomitenradrundfahrt 2019), der zweifache Ötztaler-Sieger Stefan Kirchmair, der holländische Ex-Radprofi Johnny Hoogerland und Stiebjahn. Dann ging es für das Spitzenquintett durch das Pustertal nach Lienz und es sollte schließlich zum Zielsprint kommen.

„Stacheldrahtjohnny“ Hoogerland mit den schnellsten Beinen
Der 38-jährige Ex-Profi Johnny Hoogerland erlangte bei der Tour de France 2011 ungewollt Bekanntheit, als er unsanft in einen Stacheldrahtzaun stürzte. Der Vuelta-Gesamtzwölfte von 2009 spielte im Zielsprint dann seine ganze Klasse aus: Er siegte ganz knapp vor dem letzten Rundfahrtssieger Simon Schupfer und Alban Lakata. Vierter wurde Stefan Kirchmair.

„Jeder Sieg ist großartig! Vor zwei Jahren wurde ich hier Zweiter, heute hat es endlich mit dem Sieg geklappt“, freute sich Hoogerland, der in Kärnten ein Hotel betreibt. Alban Lakata zeigte sich mit Rang drei zufrieden: „Ich habe es kurz vor dem Ziel nochmals versucht, aber das Tempo war zu hoch. Großer Respekt vor Simon Schupfer, der heute unglaublich stark gefahren ist! Und am Gailbergsattel hatten wir sicher eine der schnellsten Zeiten ever!“ Mit einer Zeit von 2:49 verpasste Hoogerland den Streckenrekord von Thomas Blassnig aus dem Jahr 2018 mit 2:47,29 Stunden nur knapp.

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Top 5 Herren: Stefan Kirchmair (4.), Simon Schupfer (2.), Johnny Hoogerland (1.), Organisator Franz Theurl, Alban Lakata (3.), Simon Stiebjahn (5.)

Stubaitalerin Sommervila feiert Double in Lienz
Bei den Damen wiederholte Bianca Sommervila aus dem Stubaital ihren Sieg von 2019. Sie siegte nach 3:18,51 Stunden bei strahlendem Sonnenschein im Sprint einer größeren Gruppe vor der Radstädterin Anna Seebacher - übrigens, die Langläuferin triumphierte beim letzten Dolomitenlauf! „Es war ein unglaublich schönes Rennen mit vielen Zuschauern und einer tollen Stimmung. Ein großes Danke an den Veranstalter, dass er in diesen schwierigen Zeiten das Rennen durchgezogen hat“, freute sich Sommervila. Dritte wurde Sommervilas Teamkollegin Melanie Amort-Achmüller.

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Bianca Somavilla jubelt über ihren 2. Sieg bei der Dolomitenradrundfahrt

Ergebnisse im Detail auf events.racetime.pro/de/event/164/results.

Zwei Promis im Schongang
Übrigens, mit dem ehemaligen Glocknerkönig Gerhard Trampusch, der die Runde um die Lienzer Dolomiten mit seiner Freundin bestritt, und der ersten österreichischen Snowboard-Olympiamedaillengewinnerin Gitti Köck, waren auch zwei prominente Ex-Sportler mit dabei. „Wir gingen es ruhiger an, aber es hat sehr großen Spaß gemacht“, sagte Trampusch, der nach 3:50 Stunden Lienz erreichte. Gitti Köck finishte mit einer Zeit von 4:13 Stunden.

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Die Spitzengruppe passiert die Musikkapelle Birnbaum

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Start der 33. Dolomitenradrundfahrt bei der RGO-Arena

Emotionales Kinderrennen eröffnete Osttiroler Radsportwochenende
Am Samstag wurde das Dolomitenradrundfahrtwochenende mit den Kinderbewerben am Lienzer Hauptplatz, organisiert von Charly Kashofer, eröffnet. Rund 90 Kinder und Jugendliche nahmen die unterschiedlichen Bewerbe, gespickt mit Hindernissen, mit ihren Fahrrädern oder Bobby-Cars in Angriff. „Das ist für mich immer das emotionale Highlight des Wochenendes, wenn man die so ambitionierten Kinder sieht, wie sie an die Sache gehen. Sie waren wie alle Teilnehmer heute ein Sieger über sich selbst“, sagt Theurl.

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Viel Action bei den Kinderrennen am Lienzer Hauptplatz

Austria Top Tour
Die Dolomitenrundfahrt war der vierte von sechs Bewerben der Austria Top Tour – Österreichs größter Radmarathonserie.

Termine 2021:
06.06.2021 ARBÖ Kärnten Radmarathon, Bad Kleinkirchheim
10.07.2021 Großglockner Bike Challenge, Heiligenblut
17.07.2021 Salzkammergut MTB Trophy inkl. Gravel Marathon, Bad Goisern
18.07.2021 Dolomitenradrundfahrt, Lienz
23.07.2021 Ultra Rad Challenge Oststeiermark, Kaindorf
03.10.2021 Neusiedler See Radmarathon, Mörbisch


Artikel vom 14.7.2021:
Am 18. Juli 2021 steigt die 33. Dolomitenradrundfahrt

Am Wochenende stehen Lienz und Osttirol wieder ganz im Zeichen des Radsports, wenn die 33. Ausgabe der Radrundfahrt rund um die Lienzer Dolomiten über die Bühne geht. Mittlerweile sind mehr als 700 Hobbyradsportler aus zwölf Nationen für einen der ältesten Radmarathons Europas angemeldet - maximal 1.000 können starten!

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Alban Lakata gewann 2018 bei strömenden Regen den 5. „SuperGiroDolomiti“

"Die Vorbereitungen sind in vollem Gange und wir werden allen Teilnehmern ein richtiges Raderlebnis rund um die wildromantischen Lienzer Dolomiten bieten. Schon jetzt steht fest, dass es im Lesachtal, dem umweltfreundlichsten Tal Europas, wieder zu einem Volksfest mit vielen Zuschauern und Musikkapellen kommen wird", freut sich Organisator Franz Theurl. Neben E-Bikern, die im Einzelstart losfahren können, bietet der Veranstalter erstmals auch Rabatte für Sammelanmeldungen, zB. von Vereinen oder Firmen, ab zehn Startern.

Covid-Konzept
Im Vorfeld wurde auch ein umfassenden Covid-Konzept erstellt und mit den Behörden abgestimmt, welches es den Teilnehmer leicht machen wird an den Start zu gehen. Voraussetzung ist jedoch, dass die 3 G-Regel erfüllt wird oder sich die Teilnehmer bei der Anmeldung in der RGO-Arena noch kostenlos testen lassen. Auch im Startbereich sowie im Ziel ist für sichere Abstände gesorgt. Die Zielverpflegung wird dieses Jahr in unmittelbarer Nähe erfolgen (in der Passage des Hotels Sonne), so dass es zu keinen großen Ansammlungen von Teilnehmern kommen kann.

„Jeder ein Sieger über sich selbst“
Unter den zu erwartenden Teilnehmern aus vielen Ländern Europas befinden sich viele, die einen der ältesten Radmarathons Europas als Genießer und Nahrung für Körper, Geiste und Seele in Angriff nehmen. Einige sehen in der Dolomitenradrundfahrt mit 112 Kilometer und 1.860 Höhenmeter aber auch die große sportliche Herausforderung. Bei vielen Startern geht es darum, die Schallmauer von weniger als drei Stunden zu knacken. Spitzenleuten, wie dem dreifachen MTB-Marathonweltmeister Alban Lakata und seinen Teamkollegen wird das sicher gelingen. Aber auch viele ambitionierte Amateurradsportler sind dazu in der Lage und haben sogar einen Sieg der 33. Dolomitenradrundfahrt im Visier. Es gibt bei dieser beliebten Touristikfahrt auch immer wieder viele prominente Gäste und Teilnehmer.

Sicherheit wird groß geschrieben
Die gesamte Runde um die wildromantischen Lienzer Dolomiten wird wiederum von der Exekutive und den Freiwilligen Feuerwehren überwacht und dabei überwiegend für den Verkehr gesperrt. "Wir weisen jedoch alle Teilnehmer darauf hin, dass die Straßenverkehrsordnung gilt bzw. zu beachten ist und jeder Teilnehmer auf eigene Gefahr an den Start geht", sagt Organisator Franz Theurl.

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Fahrt vorbei an den Lienzer Dolomiten

Erstmals wird jeder Teilnehmer im Ziel mit einer „Dolomitenradrundfahrt-Medaille“ belohnt. Neben attraktiven Startgeschenken gibt es auch ein Diplom, das noch am Veranstaltungstag Online heruntergeladen werden kann. Nachnennungen werden am Samstag, den 17. Juli, ab 14:00 Uhr in der RGO-Arena Lienz sowie am Sonntag ab 7.00 Uhr, also unmittelbar vor dem Start, noch entgegengenommen. Der Startbereit befindet sich neben der RGO-Arena auf der dafür gesperrten Durst-Strasse.

Emotionaler Auftakt zur 33. Dolomitenradrundfahrt
Das Kinderradrennen am Lienzer Hauptplatz, das am Samstag, den 17. Juli, um 15:00 Uhr gestartet wird, zieht jährliche viele Kids in allen Alterskategorien in seinen Bann. Ob mit Laufrädern oder Bobby-Cars der ganz Kleinen oder dem Fahrrad der etwas Größeren, für spannende Wettfahrten ist wieder gesorgt. Anmeldungen werden noch bis kurz vor dem Start direkt auf der Bühne am Hauptplatz entgegen genommen. Alle Teilnehmer erwarten tolle Sachpreise sowie Medaillen sowie Trophäen für die Schnellsten.

Informationen und Anmeldung
Die Onlineanmeldung ist bis Donnerstag, 15.7.2021 08:00 Uhr geöffnet.
www.dolomitensport.at

Artikel vom 19.07.2021

 

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