Viele Rekorde beim 34. Neusiedler See Radmarathon am 19. April 2026
Noch nie waren so viele am Start: 2.600 Radsportler:innen aus 45 Nationen. Der alte Streckenrekord wurde um gleich neun Minuten verbessert. Für die sportlichen Akzente sorgten der Vorjahressieger Gracjan Szelag und die Slowakin Alica Bradlerova. Bester Österreicher wurde Staatsmeister Anton Erlbacher als Dritter.
OK-Chef Hannes Hessenberger und Ivan Basso mit den Tagesschnellsten Alica Bradlerova und Gracjan Szelag (Fotos: Christian Krutis)
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Der Radmarathonauftakt in Österreich war ein voller Erfolg: Über 2.600 Radsportler:innen aus 45 Nationen bestritten den 34. Neusiedler See Radmarathon powered by Burgenland Tourismus (NRM). Dort, wo 2029 zum ersten Mal eine UCI Gran Fondo Weltmeisterschaft in Österreich stattfindet, gab es damit einen neuen Teilnehmerrekord. Das bejubelte neben OK-Chef Hannes Hessenberger auch der neue Botschafter Ivan Basso.
Der zweifache Sieger des Giro d'Italia war vom Event begeistert: "Der Neusiedler See Radmarathon ist mit Sicherheit einer der schönsten der weltweiten Gran Fondo Series, der Top-Liga für die weltbesten Amateur- und Masters-Radsportler. Es waren tolle Tage hier im Burgenland. Mit Österreich, wo ich mein überhaupt erstes Profirennen gewann, verbinde ich so viele schöne Momente."
Das besondere in diesem Jahr beim NRM war zudem, dass sich die Teilnehmer nicht nur für die Amateur-WM in Japan sondern auch erstmals für die Europameisterschaft in Italien qualifizieren konnten.

Nach dem Start: Ivan Basso führt in der Rosengasse, rechts Rene Haselbacher, links Benjamin Karl
Alle Augen auf den Doppelolympiasieger Benjamin Karl gerichtet
Snowboard-Crack Benjamin Karl absolvierte beim NRM nach seinem Rücktritt vom Snowboardsport sein erstes Radrennen. Er wurde nicht nur von vielen Radfans, sondern auch von seinen prominenten Mitstreitern Ivan Basso, Rene Haselbacher, Johnny Hoogerland und Ex-Skispringer Martin Koch beobachtet.

Die Damen, die einen eigenen Startblock hatten, verlassen Mörbisch
Auf der klassischen Radmarathonstrecke rund um das UNESCO Weltkulturerbe über 125 Kilometer und 600 Höhenmeter ging es gleich vom Start weg bei perfekten Bedingungen mit viel Sonne und wenig Wind richtig zur Sache. Das Tempo durch die pannonische Tiefebene war enorm, das große Spitzenfeld legte die ersten eineinhalb Stunden mit knapp 47km/h zurück!

Die Spitzengruppe kurz vor dem Ziel (Foto: radmarathon.at)
Vorjahressieger siegt erneut
Rund 50 Kilometer vor dem Ziel setzten sich Ex-Radprofi Maximilian Kuen und Ex-Amateurstaatsmeister Rene Pammer ab, wenig später konnten weitere Fahrer aufschließen. Sieben Spitzenfahrer näherten sich dem Zielort Mörbisch und es kam zum packenden Zielsprint, wo der polnische Vorjahressieger Gracjan Szelag nach 2:41,47 Stunden erneut nicht zu schlagen war. Damit unterbot er seinen im Vorjahr aufgestellten Streckenrekord von 2:50,48 Stunden klar: "Es war ein sehr guter Tag und danke an mein Team Walbet, das gemeinsam mit RH77 Factory Racing das Rennen bestimmt hat. Der NRM liegt mir und mein Fokus gilt jetzt klar der WM 2029."

Sprint der Herren - Gracjan Szelag jubelt
Zweiter wurde der Belgier Willem van den Borne vor Amateur-Staatsmeister Anton Erlbacher, der mit Rang drei die Ehre von RH77 Factory Racing rettete. Die stark fahrenden Rene Pammer und Max Kuen belegten die Ränge sechs und sieben.
Doppel-Olympiasieger Benjamin Karl beendete seine Radpremiere nach technischen Problemen an der 64. Stelle mit rund vier Minuten Rückstand: "Über den ersten Hügel nach dem Start kam ich gut rüber. Bis Kilometer 85 lag ich in der ersten Gruppe - der Speed war mega, aber genau so etwas taugt mir. Dann habe ich kurz mit Rene Haselbacher geplaudert und mich dann leider an seinem Hinterrad aufgehängt, dadurch war die Felge ramponiert und ich musste kurz vom Rad. Die Gruppe war weg, aber bis ins Ziel konnte mich die nächste nicht mehr einholen."

Das Verfolgerfeld kurz vor Rust (Foto: radmarathon.at)
Bei den Damen siegte die 25-jährige Slowakin Alica Bradlerova ebenfalls nach einem High-Speed-Rennen mit 3:03 Stunden. Sie verwies die Vorjahressiegerin Martyna Wisniewska aus Polen und die Slowakin Lenka Rusnak klar auf die Plätze. Als beste Österreicherin landete Anna Haditsch an der siebenten Stelle.

Damensiegerin Alica Bradlerova kommt ganz rechts ins Ziel
Ergebnisse Radmarathon
events.racetime.pro/event/1314/results

Das Damenfeld am ersten Anstieg (Foto: radmarathon.at)
Deutscher Sieg beim Zeitfahren vor Weltmeister Hochstrasser
Samstag wurde das Radmarathonwochenende in Mörbisch mit dem 5. Kids Race und dem 15. Mörbischer Zeitahren - das erstmals auch zur Austria Top Tour, der größten Radmarathonserie Österreichs zählte - eröffnet. Bei Traumwetter nahmen über 400 Radsportler:innen das mittlerweile zweitgrößte Einzelzeitfahren Österreichs in Angriff.
Dabei gab es bei den Männern nach 26 Kilometern und 200 Höhenmetern ein Duell der Top-Favoriten: Der amtierende Zeitfahr- Gran Fondo Weltmeister Daniel Hochstrasser aus Oberösterreich musste sich dem ehemaligen deutschen Radprofi Julian Braun um sieben Sekunden geschlagen geben. Der 30-jährige Braun siegte mit einer Fahrzeit von 34:41.7 Minuten, Dritter wurde Martin Geretschnig. "Es war hart wie immer und ordentlich windig. Die sieben Sekunden Rückstand auf Julian Braun sind zu verschmerzen, denn er hat schon öfters die Elite-Wertung beim King of the Lake gewonnen", sagte Hochstrasser.

Julian Braun holte sich den Zeitfahrsieg in Mörbisch

Weltmeister Hochstrasser auf dem Weg zu Platz 2
Bei den Damen siegte die Polin Ewelina Wolos mit einer Zeit von 38:51.2 Minuten klar vor ihrer Landsfrau Martyna Wisniewska und der Deutschen Adelheid Schütz.
Beim Paarzeitfahren gab es einen Triumph für das RH 77 Factory Racing Team: Max Kuen und Anton Erlbacher distanzierten in 35:38.0 Minuten Staatsmeister Rene Pammer und Christian Oberngruber um wenige Sekunden.

Anton Erlbacher und Max Kuen gewannen das Paarzeitfahren
Ergebnisse Zeitfahrbewerbe
events.racetime.pro/de/event/1344/results
Ergebnisse Kids-Races
events.racetime.pro/de/event/1348/results

Sprints um die Siege beim Kids Race
Positive Bilanz des OK-Chefs
Im Jahr 2018 hat Hannes Hessenberger die Leitung des Neusiedler See Radmarathons übernommen. Seither gingen die Starterzahlen sukzessive nach oben, der NRM ist seit einigen Jahren auch Teil der UCI Gran Fondo World Series und sein Engagement gipfelt 2029 mit der Ausrichtung der ersten Amateur-WM in Österreich: "2.600 Starter an diesem Wochenende, das ist ein neuer Rekord. Ein großes Danke an die 115 Mitarbeiter, die für ein tolles Event sorgten. Und natürlich möchte ich mich bei allen Partnern und Sponsoren, an der Spitze dem Land Burgenland und Burgenland Tourismus, bedanken."

Vorm Start, v.l.n.r.: Johnny Hoogerland, Martin Koch, Hannes Hessenberger, Sportlandesrat Heinrich Dorner, Bürgermeisterin Bettina Zentgraf, Ivan Basso, Benjamin Karl, Rene Haselbacher
Austria Top Tour 2026
Das Zeitfahren und der Neusiedler See Radmarathon bildeten den Auftakt der Austria Top Tour – Österreichs größter Radmarathonserie. Nächster Stopp ist am 7. Juni 2026 der ARBÖ Kärnten Radmarathon in Bad Kleinkirchheim. Die günstige Saisonkarte für 2026 ist noch bis 31. Mai erhältlich!
Text: PM/Martin Roseneder, Bilder: Christian Krutis, radmarathon.at

Blick über Mörbisch und den Neusiedlersee (Foto: radmarathon.at)
Artikel vom 17.4.2026:
Neusiedler See Radmarathon 18./19. April 2026: Highlight eröffnet Radsaison
Erstmals ist der NRM ein Quali-Bewerb nicht “nur” für die Amateur-WM, sondern auch für die EM in Italien. Für Radfans und Zuschauer gibt es neue Side Events in Mörbisch am See sowie viel Prominenz, darunter Giro-Sieger Ivan Basso und Snowboard-Olympiasieger Benjamin Karl. Austria Top Tour-Auftakt. Livestream am Sonntag.

34. Neusiedler See Radmarathon powered by Burgenland Tourismus (Bilder: sportshot.de)
Die 34. Ausgabe des Radmarathons steuert einem Rekordstarterfeld entgegen: "Wir könnten heuer erstmals in der Geschichte die 2.600er Marke knacken. Bisher haben wir Starter:innen aus 44 Nationen dabei," so OK-Chef Hannes Hessenberger.
Der Neusiedler See Radmarathon powered by Burgenland Tourismus am 19. April mit seinen 125 Kilometern und 600 Höhenmetern rund um das UNESCO Weltkulturerbe ist nur eine Attraktion des größten Radsportevents im Burgenland: Im Programm stehen neben einem Business Ride, dem E-Bike-Race und dem NRM Mini über 60 Kilometer nach Illmitz und mit der Fähre zurück nach Mörbisch auch am Samstag, den 18. April, die beliebten Zeitahrbewerbe (Einzel- und Paarzeitfahren) sowie das 5. Mörbischer Kids Race.
www.neusiedlersee-radmarathon.com
Livestream
Sonntag, 19.4.2026 ab 10 Uhr.
“Die Zeitfahrbewerbe entwickeln sich unglaublich gut. Heuer werden wir hier rund 400 Athleten dabei haben, damit sind wir das zweitgrößte Zeitfahren in Österreich neben dem King of the Lake rund um den Attersee und der größte Bewerb der UCI Gran Fondo World Series”, sagt Organisator Johannes Hessenberger.
Viele klingende Namen sind beim Kampf gegen die Uhr dabei, wie King of the Lake-Sieger Daniel Hochstrasser, der im Vorjahr auch Amateur-Zeitfahr-Weltmeister bei der UCI Gran Fondo WM in Australien wurde. Oder auch der King of the Lake-Rekordhalter Daniel Szalay. Der ungarische Zeitfahrmeister ist wie viele andere starke Fahrer aus der Zeitfahr-Community im Burgenland dabei.
Sowohl das Zeitfahren als auch der Radmarathon zählen zur Austria Top Tour, Österreichs größter Straßenradmarathonserie. Die ATT-Saisonkarte kann noch bis 31. Mai erworben werden.
www.austria-top-tour.at

Die Zeitfahrbewerbe erfreuen sich immer größerer Beliebtheit
Qualifikation für Welt- und Europameisterschaft
Seit 2022 ist der Neusiedler See Radmarathon, wo 2029 erstmals eine Amateur-WM in Österreich ausgetragen wird, Qualifikationsbewerb für die jährlich stattfindende UCI Gran Fondo WM. Heuer können sich hier zusätzlich erstmals auch Amateur- und Mastersfahrer für die UEC European Championships im italienischen Tre Valli Varesine qualifizieren. "Das ist ein zusätzlicher Anreiz für viele Radsportler. Und wichtig, heuer haben wir auch erstmals einen eigenen Startblock für Frauen", ergänzt der Organisator.
Side-Events - Benjamin Karl und Ivan Basso dabei
Viel Prominenz wird beim NRM 2026 erwartet: Giro-Sieger Ivan Basso, Doppel-Olympiasieger Benjamin Karl - der sein erstes Radrennen seit seinem Rücktritt als Snowboard-Profi abliefern wird -, die Ex-Profis Rene Haselbacher und Johnny Hoogerland oder Ex-Skispringer Martin Koch. Sie werden am Samstag (18. April) im Festzelt zu bestaunen sein.
Nachdem zuvor waghalsige Stunts der Radakrobaten von Bike´n Style ab 14:00 Uhr gezeigt werden, folgt um 17:00 Uhr unmittelbar vor den Siegerehrungen der Zeitfahrbewerben die Talkrunde “Vom Spitzensportler zum Unternehmer”. Moderatorin Barbara Tesar begrüßt dabei die Prominenten. Alle Side Events sind bei freiem Eintritt zu besuchen und die besten Bilder vom NRM gibt es wieder im Livestream via Handy oder auf der Vidiwall im Festzelt!
Quelle: PM/Martin Roseneder
Artikel vom 20.04.2026
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19.4.2026
Blick über Mörbisch und den Neusiedlersee (Foto: radmarathon.at)
19.4.2026
OK-Chef Hannes Hessenberger und Ivan Basso mit den beiden Sieger:innen (Foto: Christian Krutis)
19.4.2026
Damensiegerin Alica Bradlerova kommt ganz rechts ins Ziel (Foto: Christian Krutis)
19.4.2026
Sprint der Herren - Gracjan Szelag jubelt (Foto: Christian Krutis)
19.4.2026
Das Verfolgerfeld kurz vor Rust (Foto: radmarathon.at)
19.4.2026
Die Spitzengruppe kurz vor Rust (Foto: radmarathon.at)
19.4.2026
Die Damen, die einen eigenen Startblock hatten, verlassen Mörbisch (Foto: Christian Krutis)
19.4.2026
Das Damenfeld am ersten Anstieg (Foto: radmarathon.at)
19.4.2026
Nach dem Start: Ivan Basso führt in der Rosengasse, rechts Rene Haselbacher, links Benjamin Karl (Foto: Christian Krutis)
19.4.2026
Johnny Hoogerland, Martin Koch, Hannes Hessenberger, Heinrich Dorner, Bettina Zentgraf, Ivan Basso, Ben Karl, Rene Haselbacher(Foto: Christian Krutis)
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19.04.202633. Neusiedlersee Radmarathon 4.5.2025 Erster Anstieg/Impressionen
04.05.2025Das Teilnehmerfeld des 1. Startblocks am ersten Anstieg in Mörbisch
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21.04.2024Neusiedlersee Radmarathon 23.04.2023 Impressionen vom Start in Mörbisch
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24.04.2022
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