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Starke Jubiläums Transalp für Team TEXPA-SIMPLON

Die diesjährige Bike Transalp war eine ganz Besondere. Berereits zum 20. Mal machten sich eine Horde Hobby-Sportler und Profis auf den Weg die Alpen im Rennmodus mit dem Mountainbike zu überqueren. Hermann Pernsteiner und Daniel Geismayr verteidigten ihren Titel, bei den Damen gewannen Esther Süss und Jennie Stenerhag.

Gesamtsieger Daniel Geismayr/Hermann Pernsteiner(© Markus Gerber & Miha Matavz)

Gesamtsieger Daniel Geismayr/Hermann Pernsteiner(© Markus Gerber & Miha Matavz)

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www.bike-transalp.de

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Die ca. 1000 Teilnehmer wurden bei der Streckenwahl nicht enttäuscht. Gleich mehrere Fünf-Sterne Etappen standen auf dem Programm und sowohl der konditionelle Anspruch als auch der Panorama-Faktor waren extrem hoch. Genauso hatte sich das sportliche Niveau an der Spitze in den letzten Jahrem enorm nach oben geschraubt. Insgesamt waren in sieben Etappen 544,8 km und 17.987 Höhenmeter zurückzulegen.

Das Team TEXPA-SIMPLON schickte vier Teams ins Rennen:
TEXPA-SIMPLON 1: Matthias Leisling und Christoph Soukup
TEXPA-SIMPLON 2: Uwe Hardter und Wolfgang Mayer
TEXPA-SIMPLON/Sport Haschko: Franz Hofer und Andreas Kleiber
TEXPA-SIMPLON 4 (mixed) Annette Griner und Oliver Vonhausen

Trotz der starken Konkurrenz gingen alle hoch motiviert und zuversichtlich an den Start in Mayrhofen, um die ca. 545km und 18000 hm in Angriff zu nehmen. Vor allem TEXPA-SIMPLON 1 konnte immer wieder Akzente an der Spitze des Rennens setzen und fuhr über die komplette Woche unter den schnellsten Teams. Leider wurden sie auf der dritten Etappe durche einen Defekt und einen Sturz ausgebremst, so dass sie in der Tageswertung nur auf Rang 9 ins Ziel kamen. Auf der fünften Etappe hätte es dann aber fast geklappt mit dem erhofften Tagespodest. Bis kurz vor dem Ziel war der dritte Platz zum Greifen nahe, jedoch verloren sie nur wenige Kilometer vor dem Ziel noch eine Position. Mit Platz 4 fuhren sie aber ihr bestes Tagesergebnis ein. Ihre sehr konstante Leistung über die sieben Etappen wurde am Ende in Riva mit dem siebten Gesamtrang belohnt.

Ebenso zuverlässig zeigten die beiden anderen Männerteams, dass sie zu den schnellsten im Feld gehören. Am Ende platzierten sie sich auf den Rängen 10 (Hofer/Kleiber) und 11 (Hardter/Mayer) der Gesamtwertung und sorgten für ein sehr starkes Teamergebnis mit drei mal TEXPA-SIMPLON unter den ersten 11 Teams.

Eine gute Teamleistung war auch beim Mixed Team gefragt. Auf der ersten Etappe fuhren Griner und Vonhausen eine perfekte Schlussoffensive und fuhren noch von Rang sechs auf Rang drei nach vorne. Zum Auftakt holten sie sich somit gleich mal einen Podestplatz. Auf den Etappen zwei bis fünf lief es leider nicht wie geplant und sie mussten einige Rückschläge verkraften. Trotzdem kämpften sie um jede Sekunde und auf den letzten beiden Etappen zeigten sie mit jeweils Platz vier nochmals, dass sie vorne mitfahren können. Somit sicherten sie sich noch den zwischenzeitlich verlorenen fünften Gesamtrang in der Mixed-Kategorie.

Geismayr und Pernsteiner verteidigen Titel | Süss und Stenerhag feiern Gesamtsieg in der Damenwertung
Das österreichische Duo von Centurion Vaude war insgesamt 22:43.02,2 Stunden im Sattel und ist erst das vierte Team, das seinen Vorjahreserfolg wiederholen kann.

Die finale Etappe von Lavarone nach Riva del Garda (79,12 km; 2.117 m) beendeten die alten und neuen Transalp-Champions als zweitschnellstes Team (3:08.45,2) direkt hinter ihren deutschen Teamkollegen Jochen Käß und Markus Kaufmann (3:08.44,4), die damit für eine perfekte Woche für den schwäbischen Rennstall sorgten. Die Top-4 sicherte sich nicht nur jeden Etappensieg, sondern beendete die 20. Rennauflage der BIKE Transalp auch mit Platz eins und zwei im Gesamtranking.

Rang drei heute (3:09.52,7) wie auch im Endergebnis (22:52.36,4) ging an die Topeak Ergon Racing 1-Paarung Jeremiah Bishop (USA) und Kristian Hynek (CZE), die erst zwei Tage vor Start der einwöchigen Hatz über den Alpenhauptkamm als Team zusammengestellt worden waren. Alban Lakata, der ursprünglich wieder gemeinsam mit Hynek fahren sollte, zog aufgrund der Nachwirkungen eines schweren Trainingssturzes die Reißleine und bildete mit Erik Kleinhans das "Zweierteam" für Topeak Ergon Racing. Doch auch im angeschlagenen Zustand mit Rippenverletzung konnten sich der "Albanator" und sein südafrikanischer Teamkollege stark positionieren und platzierten sich auf Gesamtrang 6.

Wie an den Tagen zuvor auch legten die dominierenden Fahrer der diesjährigen Transalp den Grundstein zum Erfolg in den Anstiegen. Vor allem in den steilen Auffahrten präsentierten sich die Centurion Vaude-Fahrer in einer eigenen Liga – so auch heute auf dem Weg zum Passo Coé sowie dem Monte Faé, wo sich das Quartett dank guten Teamworks entscheidend absetzen konnten.

„Unsere Taktik ist heute wieder perfekt aufgegangen. Wir haben am ersten Anstieg ordentlich Tempo gemacht, damit wir eine Lücke bekommen zu den Verfolgern. Dann sind die anderen unten in der Fläche wieder herangekommen. Am letzten Anstieg haben wir dann wieder Ernst gemacht und sind weggefahren. Der Sieg war nie Gefahr. Das war ein super Gefühl heute, mit dem ganzen Team vorne wegzufahren“, so Pernsteiner. Der 26-Jährige weiter: „Der erste Sieg ist natürlich immer etwas Besonderes. Es ist schwer, einen Titel zu verteidigen, aber das war unser Ziel. Wir haben gewusst, dass wir es drauf haben, nachdem die Saison schon dementsprechend gelaufen ist.“ Sein Mitstreiter Geismayr fügte noch an: „Es tut gut, mit dem zweiten Titel zu bestätigen, dass der erste Sieg letztes Jahr kein Zufall war. Das ist schon eine Genugtuung. Wir fahren jetzt seit drei Jahren im Team zusammen und wissen genau, was wir wann tun müssen. Das hat uns mit Sicherheit noch stärker gemacht.“ Zur Dominanz des Centurion Vaude-Rennstalls in diesem Jahr meinte der WM-Dritte aus diesem Jahr: „Wir haben gezeigt, dass wir zu den Besten gehören.“

Bei den Damen feierten Esther Süss (SUI) und Jennie Stenerhag (SWE) ihren Titel ebenso eindrucksvoll, nachdem das Team Meerendal CBC auch am siebten Renntag ungeschlagen blieb (4:05.27,1). Für ihren dritten bzw. ersten Transalp-Sieg benötigten die Schweizerin und ihre schwedische Teamkollegin insgesamt 29:33.43,7 Stunden.

„Es ist natürlich super, wenn man nach zwölf Jahren wieder die Transalp fährt und gewinnt. Wir hatten eine super Woche, ohne Defekte, ohne Stürze“, so die 43-Jährige, die im März in Südafrika bereits mit Stenerhag das Cape Epic gewonnen hatte. „Es wäre schön, wenn bei der Transalp mehr und stärkere Frauenteams am Start wären, denn es ist definitiv machbar. Allerdings sind die Anstiege hier richtig lang, was viele abschreckt“, so Süss abschließend. Eine Aussage, die auch die 42-jährige Stenerhag, erst seit diesem Jahr ihre Teamkollegin, so bestätigte: „Ich habe noch nie so viele Anstiege hinter mich gebracht. Ich bin sehr, sehr müde, aber auch sehr, sehr glücklich.“

In der Masterklasse sicherten sich Ex-Weltmeister Massimo Debertolis (ITA) und der beinamputierte Costa Ricaner Dax Jaikel von Wilier Force 7C ihren Gesamtsieg (24:55.06,9) ebenfalls mit dem siebten Sieg in Folge in 3:25.06,7 Stunden.

In der Mixed-Kategorie fuhren Silke Ulrich (GER) und Sascha Schwindling (GER) vom Team Herzlichst Zypern 1 nicht nur ihren sechsten Tageserfolg ein (3:38.07,3), sondern auch ihren dritten Titel nach 2014 und 2015 (26:53.08,0).

In der Grand Masters-Wertung unterstrichen Thorsten Damm (GER) und Peter Vesel (SLO) vom Scott Fahrradladen Gudensberg mit ihrem vierten Etappenerfolg heute (3:41.20,6), dass sie das grüne Trikot zu Recht an den Gardasee getragen haben (26:15.03,1).

Termin 2018
Die 21. BIKE Transalp powered by Sigma wird vom 15. bis 21. Juli 2018 wieder Hunderte Mountainbiker aus aller Welt anlocken.

Text: Team TEXPA-SIMPLON, BIKE Transalp

Alle Ergebnisse
services.datasport.com/2017/mtb/transalp

Fotos
bike-transalp.de/mediathek/bilder-2017

Artikel vom 25.07.2017

 

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2015 Craft BIKE Transalp powered by Sigma - Highlights
29.07.2015

 

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