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Race Around Austria startet in St. Georgen im Attergau

Ab Dienstagmorgen bestreiten insgesamt 228 Athleten aus ganz Europa das härteste Radrennen Europas. Die 2.200 Kilometer lange Strecke führt über 30.000 Höhenmeter rund um Österreich.

Titelverteidiger Christoph Strasser bei seinem Zieleinlauf 2015 (Foto: Felix Roittner)

Titelverteidiger Christoph Strasser bei seinem Zieleinlauf 2015 (Foto: Felix Roittner)

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www.racearoundaustria.at

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In einer Woche startet das härteste Radrennen Europas

Rennleiter Michael Nußbaumer darf sich auch bei der achten Auflage über einen Teilnehmerrekord freuen. „Wir konnten die Fahreranzahl kontinuierlich steigern und die Sportart, die es in dieser Form zuvor nur in den USA gegeben hat, im Laufe der vergangenen acht Jahre etablieren. Darauf sind wir stolz.“

Ab 9. August 2016 gehen von einer Bühne aus 228 Athleten aus ganz Europa in das Rennen. Begleitet jeweils von einem Betreuerauto. Als Einzelzeitfahren wird die Gesamtdistanz von 2.200 Kilometern befahren. Die Extremstrecke darf Solo, im Zweier- oder im Viererteam absolviert werden. Die Veranstalter haben auch zwei etwas kürzere Varianten im Programm. Beim Race Around Austria 1500 wird der Westteil Österreichs mit vielen schwierigen Alpenpässen abgekürzt und bereits nach dem Großglockner geht es retour Richtung Oberösterreich. Und für ein Tagesabenteuer sorgt die Race Around Austria CHALLENGE presented by Fever-Tree. Dort gilt es 560 Kilometer Solo oder als Duo zu absolvieren. Die meisten Teilnehmer erledigen diese Herausforderung in weniger als 24 Stunden. „Dieses Rennen ist jedes Jahr topbesetzt und bietet mit wenig logistischem Aufwand einen guten Einstieg in den Ultrasport. Außerdem ist die Strecke rund um Oberösterreich auch landschaftlich ein Traum“, beschreibt Michael Nußbaumer die Vorzüge dieses Bewerbs.

Peter Gruber aus Oberösterreich kennt die Extremdistanz und die Race Around Austria Challenge powered by Fever-Tree bereits aus eigener Erfahrung und geht heuer über die 1500er-Strecke an den Start. „Nachdem ich bereits die beiden anderen Strecken erfolgreich absolviert habe, möchte ich heuer auch beim Race Around Austria 1500 ins Ziel kommen“, womit der Mühlviertler der erste Athlet wäre, der als Einzelfahrer alle drei Bewerbe finishen würde.

Besonderer Empfang für die Finisher
Bereits zum fünften Mal ist der malerische Ferienort St. Georgen in der Nähe des Attersees Start- und Zielort des Ultraradrennens. Besonders beeindruckend werden die Finisher, jene Athleten die das Rennen unter der Maximalzeit von fünf Tagen und 12 Stunden beenden, empfangen. Der letzte Kilometer führt durch das gleichzeitig stattfindende Marktfest, wo in den Festzelten ein Spalier für die Radfahrer gebildet wird. „Bei den Zielankünften am späten Abend und gegen Mitternacht rechnen wir mit 4.000 Zusehern“, berichtet Rennleiter Michael Nussbaumer.

Nicht alle gestarteten Teilnehmer erreichen das Ziel in St. Georgen/Attergau. Bei den Einzelfahrern beträgt die Ausfallsrate bis zu fünfzig Prozent. „Das Rennen ist sehr hart. Natürlich kann die Wetterlage das Rennen zusätzlich verschärfen. Hitzewelle oder kühle Regentemperaturen sind im Alpenraum um diese Jahreszeit immer möglich. Aber wer das Race Around Austria erfolgreich finisht, hat mit Sicherheit das Rüstzeug für weitere Abenteuer in dieser Sportart“, erklärt Nussbaumer.

Und der Erfolg seiner Finisher gibt ihm Recht. So gewannen 2015 und 2016 mit Severin Zotter, Pierre Bischoff, Isabelle Pulver und Nicole Reist vier ehemalige Finisher die Solowertungen beim Race Across America.

Favorit nach Trainingsunfall wieder topfit
Einer der 23 Starter über die volle Distanz ist Christoph Strasser, der als Sieger der vergangenen beiden Jahre als großer Favorit ins Rennen geht. Nach einem Trainingsunfall im Herbst fühlt sich der 33-jährige Steirer wieder zu 100 Prozent fit. „Durch den Unfall habe ich heuer weniger Rennkilometer in den Beinen. Ich weiß noch nicht, ob das ein Vorteil oder ein Nachteil ist, aber ich habe ein sehr gutes Bauchgefühl.“ Um seinen dritten Sieg in Folge zu feiern, möchte Strasser in den ersten 24 Stunden „mit Respekt und Geduld“ beginnen, um danach richtig Gas zu geben und seine Rekordzeit von drei Tagen 14 Stunden und 44 Minuten vom vergangenen Jahr anzugreifen. Dafür hat der Steirer lediglich drei Schlafpausen zu je 20 Minuten eingeplant.

Bei den Damen geht mit Marlies Penker eine erfahrene Triathletin an den Start. „Ich habe bereits 17 Mal den Ironman in Kärnten absolviert, Ultracycling ist für mich allerdings noch Neuland. Ich bin schon sehr gespannt auf diese neue Erfahrung, das Kribbeln vor dem Rennen ist bereits vorhanden“, freut sich die Kärnterin auf ihren ersten Start beim Race Around Austria. „Mein Team und ich werden auf alle Fälle unser Bestes geben.“

Siegerliste:
SOLO Herren:
2009 David Rihtaric (SLO)
2010 Eduard Fuchs (AUT)
2011 Eduard Fuchs (AUT)
2012 Eduard Fuchs (AUT)
2013 Joachim Ladler (AUT)
2014 Christoph Strasser (AUT)
2015 Christoph Strasser (AUT)

SOLO Damen:
2010 Hanka Ebertova (CZE)
2011 Trix Zdraggen (SUI)
2012 Nicole Reist (SUI)
2013 Nicole Reist (SUI)
2014 Isabelle Pulver (SUI)
2015 Alexandra Meixner (AUT)

Die Schnellsten:
Christoph STRASSER (AUT) 3 Tage 14 Std 44 Min
Joachim LADLER (AUT) 3 Tage 21 Std 06 Min
Eduard FUCHS (AUT) 3 Tage 23 Std 02 Min
Patric GRÜNER (AUT) 3 Tage 21 Std 39 Min
Simon RUFF (SUI) 4 Tage 00 Std 13 Min
Johann EISENBRAUN (AUT) 4 Tage 02 Std 03 Min
Severin ZOTTER (AUT) 4 Tage 02 Std 14 Min
Jacob ZURL (AUT) 4 Tage 03 Std 20 Min
Pierre BISCHOFF (GER) 4 Tage 05 Std 30 Min
Svata BOZAK (CZE) 4 Tage 06 Std 06 Min

Artikel vom 08.08.2016

 

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