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KitzAlpBike Marathon 2016 mit Teilnehmerrekord

Nicht weniger als 967 Starter kämpften sich auf fünf Distanzen durch die Brixentaler Bergwelt. Auf der Königs-Strecke des Marathons siegten der Deutsche Andreas Seewald und die Österreicherin Sabine Sommer.

Andreas Seewald beim ersten Anstieg auf die Choralpe an der Spitze (Foto: Erwin Haiden)

Andreas Seewald beim ersten Anstieg auf die Choralpe an der Spitze (Foto: Erwin Haiden)

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www.kitzalpbike.at

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Die 21. Auflage des Raiffeisen KitzAlpBike Marathons präsentierte sich als wahre Hitzeschlacht und hielt für die Elitefahrer auf der Ultra-Distanz wieder 90 beinharte Kilometer über 3800 Höhenmeter parat. Bis zum allerletzten Anstieg lieferten sich der Deutsche Andreas Seewald und der Südafrikaner Travis Walker ein heiß umkämpftes Duell um den KitzAlpBike-Sieg. Die finale Entscheidung fiel, wie so oft in den vergangenen 21 Jahren, auf dem letzten der drei zu bezwingenden Anstiege, wo der Bayer seine Chance witterte und dem Südafrikaner Minute um Minute abnahm. „Am ersten Berg habe ich schon gespürt, dass das heute für ganz vorne reichen könnte. Ich war als erster auf der Choralpe. Dann ist mir Travis aber davongefahren. Gott sei Dank konnte ich nochmals alle Kräfte mobilisieren und habe dann am letzten Berg attackiert.“ Es ist nicht der erste KitzAlpBike-Sieg des Bayern, schon 2013 gewann er die Ultra-Distanz, damals allerdings noch in der allgemeinen Klasse und damit außerhalb der WM-Wertung. Rang drei ging an den Italiener Nadir Colledani. Als bester Österreicher landete Philip Handl aus Pfaffenhofen auf Rang vier.

Bei den Damen sicherte sich Sabine Sommer in souveräner Manier ihren zweiten KitzAlpBike-Sieg nach 2014 auf der Ultra-Distanz: „Ich habe mir das Rennen gut eingeteilt, aber der letzte Anstieg war dann ein echter Kampf“, erklärte die Oberösterreicherin, die mit einem satten Vorsprung von 28 Minuten auf die zweitplatzierte Dame Katja Walz finishte. Auf Rang drei landete die Schweizerin Alexandra Clement.

Veranstalter jubeln über Teilnehmerrekord
Der KitzAlpBike Marathon 2016 war einer für die Geschichtsbücher: Mehr als 1000 Anmeldungen für den Marathon, das gab es in den 21 Jahren „Streif der Mountainbiker“ noch nie zuvor. 967 Starter nahmen den Marathon letztlich in Angriff. Viele hunderte Zuschauer tummelten sich auch entlang der Zuschauer Hot Spots Choralpe und Hahnenkamm und sorgten für ein „Tour de France“- Feeling, freut sich auch OK-Chef Max Salcher: „Heute hat einfach alles zusammengestimmt. Schon in der Vorbereitung konnten wir uns über stetige Steigerungen bei den Anmeldungen freuen, aber mit diesem Teilnehmerrekord hätten wir nicht gerechnet.“ Die Kinderrennen mit ca. 300 begeisterten Kids bildeten den krönenden Abschluss des Marathon-Tages.

Cross Country-Rennen: Gehbauer und Osl am Podest
Das Starterfeld der Cross Country-Bewerbe des KitzAlpBike Festivals am Sonntag war mit Teilnehmern aus 16 Nationen einmal mehr hochkarätig besetzt, schließlich ging es für einige Topfahrer im Weltcupzirkus um einen letzten Härtetest vor der anstehenden WM in Nove Mesto. Der Franzose Jordan Sarrou, zweifacher U23-Europameister, fühlte sich auf dem technisch herausfordernden Fleckalmcircuit am wohlsten und baute seine Führung kontinuierlich von Runde zu Runde aus: „Der Kurs ist beeindruckend und wahnsinnig technisch. Ich habe mir heute viel Selbstbewusstsein für die anstehende WM holen können.“

Von Runde zu Runde schneller wurde aber auch Alexander Gehbauer, der im spannenden Finish des Rennens noch Deutschlands Nummer eins Manuel Fumic und den starken Tschechen Jan Vastl abfangen konnte und seine Aufholjagd mit Rang drei belohnte: „Ich habe gestern auch ein Rennen bestritten und war daher zu Beginn etwas müde, aber die Form stimmt, deshalb habe ich gegen Ende auch nochmals Gas geben können. Die Strecke war durch den Regen technisch extrem anspruchsvoll und das Feld sehr stark besetzt, weil viele noch ein Testrennen vor der WM fahren wollten. Daher ist der dritte Rang viel wert.“ Der Tiroler Karl Markt lieferte auf Rang acht ebenfalls eine starke WM-Probe ab. Mit Gregor Raggl auf Rang 10 klassierte sich noch ein dritter Österreicher in den Top 10.

Die Damen-Elitebewerbe sicherte sich die Britin Evie Richards, vor Lokalmatadorin Lisi Osl, die sich mit ihrem Rennen zufrieden zeigte: „Ich bin super happy mit dem zweiten Platz. Vielleicht habe ich vor dem heimischen Publikum etwas zu viel gewollt, auf dieser schwierigen Strecke wirkt sich jeder kleine Fehler aus. Platz eins wäre nicht drin gewesen, die Britin war heute einfach zu stark, aber der Zeitabstand hätte etwas kleiner sein können. Trotzdem bin ich zufrieden, denn mit der Drittplatzieren Schweizerin Linda Indergand stand heute auch eine Olympiateilnehmerin am Start.“ Die Premiere der UCI Junior World Series sicherte sich mit Thomas Bonnet, wie bei den Elite-Herren, ein starker Fahrer aus Frankreich.

Max Foidl und Lisi Osl siegen beim HillClimb Brixen im Thale
Fahrer aus zehn Nationen formten ein stark besetztes Teilnehmerfeld bei der 9. Ausgabe des. HillClimb, in dem sich ausgerechnet zwei Lokalmatadore durchsetzten. Max Foidl vom Bike Team Kirchberg führte einen Tiroler Doppel-Erfolg bei den Herren an. Lisi Osl sicherte sich nach 2014 den Sieg bei den Damen.

Statt der Fußball-Fandressen wurden am Mittwochabend im Brixental die Radtrikots übergeworfen–und das in beeindruckender Manier: 435 Teilnehmer nahmen den Mountainbike-Sprint über 5km und 600 Höhenmeter auf den Filzalmsee in Angriff. In seiner neunten Auflage unterstrich der HillClimb Brixen im Thale einmal mehr seine Vormachtstellung als Österreichs größter Mountainbike-Bergsprint.

Hunderte Zuschauer entlang der Strecke und im Start- und Zielbereich bejubelten den Sieg des starken Lokalmatadors Max Foidl. Österreichs hoffnungsvollster Cross Country-Nachwuchsfahrer, der heuer seine bislang stärkste Saison fährt, lieferte sich ein spannendes Duell mit seinem Freund, dem Kufsteiner Michael Mayer, gegen den er sich im spannenden Finish in eindrucksvoller Manier durchsetzte: „Heuer habe ich zum ersten Mal wirklich damit spekuliert, zu gewinnen. Auch wenn ein Sieg schwer ist, hat es dann aber super funktioniert. Ich habe mir mit Michi Mayer einen guten Kampf geliefert und den Zusehern einiges geboten. Auf den letzten Metern habe ich es dann noch zu meinen Gunsten entscheiden können. Natürlich hat es eine große Bedeutung zu Hause zu gewinnen. Es sind so viele Leute da, aus der Region, die dir zujubeln. Das ist Hillclimb, das ist Brixen, das macht das Rennen aus. Ein Traum-Auftakt für Sonntag“, erklärt der St. Johanner, der am Sonntag bei den Cross Country Eliterennen am Fleckalm Circuit ein weiteres Mal in das KitzAlpBike-Geschehen eingreifen wird.

Bei den Damen jubelte Lisi Osl über ihren nächsten HillClimb-Sieg nach 2014: „Ich bin super happy. Es ist nicht einfach da rauf zu gewinnen und vor heimischem Publikum freut einen das gleich doppelt. Jetzt hat mich das KitzAlpBike-Fieber richtig gepackt und ich hoffe, dass es am Sonntag nochmals eine ähnliche Stimmung beim Cross Country-Rennen geben wird. Ich liebe diese Veranstaltung.“

Die neunte Auflage des HillClimbs Brixen im Thale lässt auch die Veranstalter jubeln, Organisator Kurt Tropper: „Auch, wenn wir heuer mit dem entscheidenden Fußball-EM-Match der Österreicher zu unserer Startzeit eine denkbar große Konkurrenz hatten, konnten wir unsere Teilnehmerzahl halten, dazu kommt heute noch ein topbesetztes Starterfeld. Die Stimmung war super, das Wetter ideal und ganz besonders freuen uns natürlich auch die vielen Zuschauer entlang der Strecke und im Zielbereich. Was den HillClimb so besonders macht, ist die Mischung aus den vielen Hobbyfahrern, den Local-Heroes, aber auch den Elitefahrern. Noch nie zuvor waren so viele Topfahrer wie in diesem Jahr am Start.“

KitzAlpBike 2016 war eine Rekordauflage
Die Veranstalter dürfen jubeln: Mit neun Eventtagen, drei Austragungsorten im Brixental und erstmals weit über 2000 Teilnehmern war das Raiffeisen KitzAlpBike Festival 2016 eine echte Rekordauflage. Ein Grund ist auch die Vielschichtigkeit des Eventreigens: Vom Bergsprint über Schmankerlrallye bis hin zu den Kinderrennen und jeder Menge Rahmenprogramm wurde der Festivalcharakter des KitzAlpBike Eventreigens auch heuer wieder perfekt umgesetzt, freut sich Organisationschef Max Salcher: „Neun Tage lang stand das Brixental jetzt wieder in der Auslage der Bikesportler. Seit der ersten Austragung des Marathons hat sich das KitzAlpBike Mountainbike-Festival zum angesehenen Fixpunkt im internationalen Rennkalender gemausert. Wir konnten heuer in allen Bewerben Teilnehmer dazu gewinnen, was uns natürlich ganz besonders freut."

Die Planungen für die kommende Auflage 2017 laufen schon wieder auf Hochtouren: „Zunächst gilt es aber, uns bei den rund 400 freiwilligen Helfern und den Grundeigentümern zu bedanken, ohne die ein reibungsloser Ablauf des diesjährigen Festivals nicht möglich gewesen wäre“, so Salcher.

Alle Ergebnisse
auf www.kitzalpbike.com/de/ergebnisse-2016-1.html

Fotos
auf www.sportograf.com/de/shop/event/3223-Kitzalpbike-MTB-Marathon-2016

Artikel vom 26.06.2016

 

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