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20. KitzAlpBike Jubiläumsauflage voller Erfolg

9 Tage, 3 Austragungsorte im Brixental und rund 2000 Teilnehmer. Uwe Hochenwarter sichert sich KitzAlpBike Marathon. Cross Country, Kinderrennen, Enduro, HillClimb.

Marathon-Langdistanz Sieger Uwe Hochenwarter unterwegs auf der Choralpe (Bild: Erwin Haiden)

Marathon-Langdistanz Sieger Uwe Hochenwarter unterwegs auf der Choralpe (Bild: Erwin Haiden)

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www.kitzalpbike.at

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Beim 20. KitzAlpBike Marathon schreibt nicht nur der Event Geschichte sondern auch der Kärntner Uwe Hochenwarter. Er ist der erste Teilnehmer überhaupt, der in allen drei KitzAlpBike Disziplinen triumphieren kann. Nach den Siegen im Cross Country Bewerb 2012 und beim HillClimb 2013 sichert sich der Kärntner heute seinen Premierenerfolg über die Langdistanz. Auf Rang 2 landete der Tiroler Michael Mayer, Rang 3 geht mit Georg Koch ebenfalls an einen Kärntner.

"Alter schützt nicht vor Härte!" Das gilt wohl auch für den KitzAlpBike Marathon. Die Jubiläumsauflage hielt für die Teilnehmer auf der Ultra-Distanz wieder 90 beinharte Kilometer über 3800 Höhenmeter parat. Bis zum allerletzten Anstieg dieser 90 Kilometer lieferten sich Uwe Hochenwarter und Michael Mayer ein heiß umkämpftes Duell um den KitzAlpBike-Sieg. Die finale Entscheidung fiel, wie so oft in den vergangenen 20 Jahren, auf dem letzten der drei beinharten Anstiege, wo Hochenwarter seine Chance witterte und dem Kufsteiner Michael Mayer Minute um Minute abnahm. Hochenwarter schreibt sich somit in die KitzAlpBike Analen ein, denn es ist der dritte KitzAlpBike-Sieg für den Kärntner, das in drei völlig unterschiedlichen Disziplinen: 2012 stand er im Cross Country ganz oben, 2013 siegte er mit Streckenrekord beim Bergsprint in Brixen: „Für mich ist heute ein Traum in Erfüllung gegangen. Es war mein Saisonziel, dieses Rennen zu gewinnen. Zwischendrin ist es mir sehr schwer gefallen und ich habe nicht mehr daran geglaubt, dass das heute mit meinem ersten Sieg klappen könnte. Nach drei Stunden waren meine Füße dann wieder besser und ich habe Lunte gerochen. Vor allem am letzten Berg habe ich mich dann stark gefühlt und konnte meine technischen Stärken auf dem abschließenden Fleckalmtrail ausspielen“, freute sich Hochenwarter, der in 4h 30min 56 und mit einem satten Polster von 10 Minuten auf den Zweitplatzierten finishte. „Uwe hatte heute eine super Taktik. Ich habe mich leider zum Schluss körperlich nicht mehr fit gefühlt“, erklärt Michael Mayer, der mit Rang 3 beim HillClimb Brixen im Thale und dem zweiten Platz in Kirchberg dennoch ein mehr als positives KitzAlpBike Resümee ziehen kann.

Österreichischer Sieg auch bei den Damen
Der Sieg bei den Damen geht mit Angelika Tazreiter ebenfalls an eine Österreicherin. Lokalmatador Dominik Salcher aus Hopfgarten sicherte sich den vielumjubelten Sieg über die Medium-Plus-Distanz, auf der die meisten der insgesamt rund 800 Teilnehmer aus 15 Nationen unterwegs waren.

Die Sieger im Marathon:
Ultra 90 Kilometer 3800 Höhenmeter
Uwe Hochenwarter 4:30:56
Angelika Tazreiter 5:49:16

Extreme 58 km 2700 hm
Andreas Kleiber 3:10:08
Agnes Kittel 4:02:28

Medium Plus 46 km 2000 hm
Dominik Salcher 2:25:03
Veronika Weiss 3:16:19

Medium 36 km 1300 hm
Florian Thaller 1:39:47
Brigitta Gratzl 2:02:46

Light 16 km 600 hm
Julian Pöchacker 47:24
Vanessa Perktold 59:23

Cross Country Rennen: Markt als bester Österreicher 4., Osl auf Rang 5
Riesen Pech für Lisi Osl im abschließenden XC1 Cross Country Bewerb auf dem Fleckalm Circuit: Nachdem die Lokalmatadorin bei strömendem Regen und entsprechend selektiven Streckenverhältnissen nach der ersten von insgesamt sechs Runden noch komfortabel in Führung gelegen hatte, wurde sie in der zweiten Runde von einem Defekt gestoppt: „Ich habe den Hinterreifen wechseln müssen und viel wertvolle Zeit verloren“, ärgerte sich Osl. Dennoch gelang der Lokalmatadorin eine tolle Aufholjagd, vom zwischenzeitlichen 11. Rang arbeitete sich die Kirchbergerin kontinuierlich nach vorne, dank sensationeller Schlussrunde kam sie noch auf Rang 5 und es fehlten letztlich lediglich 8 Sekunden auf eine Podestplatzierung: „So ein Defekt kann passieren, ich hatte großes Glück, dass ich überhaupt weiterfahren konnte. Es hat trotzdem großen Spaß gemacht, hier heute am Start zu stehen.“

Den Sieg sicherte sich die Weltranglisten 13., Rebecca Henderson (Australien), vor der HillClimb- Siegerin Kate Fluker aus Neuseeland und der Salzburgerin Lisa Mitterbauer.

Bei den Herren siegte der Südtiroler Gerhard Kerschbaumer, der 4. der European Games in Baku und Kirchberg-Sieger von 2013,vor dem Belgier Bart De Vocht und dem Australier Daniel Mcconnell, HillClimb-Sieger und Nummer 4 der Weltrangliste. Im starken Feld schlugen sich auch die Österreicher mit drei Top Ten Platzierungen ausgezeichnet. Besonders Karl Markt konnte sich von Runde zu Runde steigern und landete als bester Österreicher auf Rang 4: "Das war ein hartes Rennen. Der vierte Platz ist sehr gut. Natürlich hätte ich zwischenzeitlich auch noch mit dem Podium spekuliert, aber der Drittplatzierte ist ein Weltklassemann. Bei diesem starken Feld muss man froh sein, dass man vorne dabei ist." Alexander Gehbauer wird 7., Gregor Raggl 10., Lokalmatador Max Foidl erreichte in seiner Debüt-Saison in der Eliteklasse den starken 14. Rang.

KitzAlpBike Jubiläumsauflage voller Erfolg- Kinderrennen zum Abschluss
Traditionell setzten am Sonntag rund 200 Kinder sowie die Cross Country Bewerbe der Masters- und Sportklasse der KitzAlpBike Jubiläumsauflage die Krone auf.

9 Tage, 3 Austragungsorte im Brixental und rund 2000 Teilnehmer - die 20. Auflage des Raiffeisen KitzAlpBike Festivals war einmal mehr ein voller Erfolg. Ein Grund ist auch die Vielschichtigkeit des Eventreigens: Von Bergsprint über Schmankerlrallye bis hin zur Enduro EM wurde der Festivalcharakter des KitzAlpBike Eventreigens auch heuer wieder perfekt umgesetzt, freut sich Organisationschef Max Salcher: „Neun Tage lang stand das Brixental jetzt wieder in der Auslage der Bikesportler. Seit der ersten Austragung des Marathons hat sich das KitzAlpBike Mountainbike-Festival zum angesehenen Fixpunkt im internationalen Rennkalender gemausert. Egal, ob auf der Langdistanz oder bei der Windautaler Radlrallye, auf den Spuren der Stars oder mit einer gemütlichen Verschnaufpause in einer Almhütte – während der neun Tage des KitzAlpBike Festivals steht vor allem eins im Rampenlicht: die Passion Mountainbike-Sport in faszinierender Bergwelt gemeinsam mit Gleichgesinnten zu genießen.“ Der Hillclimb in Brixen im Thale bestach durch einen neuen Teilnehmerrekord und 437 Starter. Rund 800 Teilnehmer stellten sich dann wieder dem Herzstück des Festivals, dem KitzAlpBike Mountainbike Marathon. Die Cross Country Eliterennen am Fleckalm Circuit waren topbesetzt und nicht zuletzt dank den Lokalmatadoren Lisi Osl und Max Foidl bestens besucht.

KitzAlpBike Gründer begeistert
Im Zuge der 20. Auflage des Marathons wurden auch die Gründer des KitzAlpBike Marathons, Peter Marko, Karl Mitterhauser, Toni Oberacher und Hans Hagsteiner sowie jene beiden Herren, die keinen einzigen Marathon versäumt haben, Nick Rahle und Hannes Gianmoena, geehrt. „Am Anfang wurden wir belächelt. Zu sehen, wie sich der KitzAlpBike heute entwickelt, ist ein schönes Gefühl“, erklärt Mitbegründer Karl Mitterhauser in seiner Rede.

Die Planungen für die kommende Auflage 2016 laufen schon wieder auf Hochtouren: „Zunächst gilt es aber, uns bei den rund 400 freiwilligen Helfern zu bedanken, ohne die ein reibungsloser Ablauf des diesjährigen Festivals nicht möglich gewesen wäre“, so Organisationschef Max Salcher.

Ergebnisse
Marathon + Hillclimb:
services.datasport.com/2015/mtb/kitzalp

UEC MTB Enduro European Championships:
europeanenduroseries.com/wp-content/uploads/2015/06/EEC_Results_Cat_21062015.pdf

Alle anderen Ergebnisse:
www.kitzalpbike.com/de/ergebnisse-2015.html

Fotoservice Sportograf
www.sportograf.com/de/shop/event/2808-Kitzalpbike-MTB-Marathon-2015

Rückblick auf die erste Woche
Die Athleten mussten beim ersten KitzAlpBike Wochenende ihre Wetterfestigkeit unter Beweis stellen, denn zum Erlebnis KitzAlpBike gab es für alle eine gehörige Schlammpackung obendrauf.

Deutsche Siege bei Windautaler Radlrallye
Die erste von insgesamt fünf Rennentscheidungen im Rahmen des KitzAlpBike Festivals 2015 sicherte sich der Deutsche Philip Spanier mit seinem Sieg bei der Windautaler Radlrallye in Westendorf: „Es war ein hartes Rennen mit super Besetzung, da ist es natürlich genial, sich den Gesamtsieg zu sichern“, jubelte der Schlechinger über seine Zeit von 27 Minuten und 40 Sekunden über die 14km lange Sprintstrecke. Bei den Damen sicherte sich die starke Deutsche Manuela Hartl ihren zweiten Westendorf-Sieg nach 2013.

Enduro: Action im Matsch in Kirchberg
Die ersten UEC MTB Enduro European Championships in der Geschichte der jungen Disziplin fanden dann am Sonntag in Kirchberg in einer wahren Schlammschlacht statt. Unter schwierigsten Bedingungen und bei Schnee zu Sommerbeginn spielten Anneke Beerten (NED) und Jérôme Clementz aus Frankreich ihre ganze Klasse aus und sicherten sich die Elite Klasse der Enduro European Championships. Sie schreiben damit als erste Europameister im Enduro Mountainbiking Geschichte.

Rekord-Starterfeld beim HillClimb Brixen - Lisi Osl auf Rang 3
Der Streckenrekord wurde heuer zwar nicht geknackt, dennoch bestach der 8. Int. HillClimb Brixen im Thale wieder mit vielen Superlativen. Ein stark besetztes Starterfeld mit 437 Teilnehmern, so viele wie noch nie sorgten zur Halbzeit des Raiffeisen KitzAlpBike Festivals am Mittwochabend für jenes Flair, das den Mountainbike Bergsprint im Brixental weit über die Grenzen hinaus bekannt gemacht hat. Hunderte Zuschauer entlang der Strecke und im Start- und Zielbereich bejubelten den Sieg des Cross Country-Spezialisten Daniel Mcconnell. Der Australier, Top Ten- Fahrer im Weltcup, sicherte sich den Sieg auf den Filzalmsee in 18:11, vor dem Vorjahressieger aus Schottland, Grant Ferguson.

Ein Spitzenrennen lieferte aber auch der Kufsteiner Michael Mayer, der als bester Österreicher auf Rang 3 landete. Mayer startete stark, konnte bis zur Hälfte der Strecke sogar eine kleine Führung verteidigen, musste die beiden Weltcupfahrer dann aber ziehen lassen: „Das war ein gewaltiges Rennen, ich habe mir in der vergangenen Woche einen Infekt eingefangen, deshalb ist mir heute zum Schluss ein wenig die Luft ausgegangen, aber gegen zwei so starke Fahrer einzustecken, ist keine Schande. Das Feld war sensationell besetzt“, freute sich Mayer.

Sehr stark präsentierte sich auch der junge Max Foidl aus St. Johann in Tirol, derzeit Österreichs bester Cross Country-Fahrer in der U23, der auf Rang 4 landete: „Mein Rennen kommt am Samstag, aber die Kulisse war heute einfach sensationell.“

Bei den Damen musste sich Lisi Osl der starken Neuseeländerin Kate Fluker und der Australierin Rebecca Henderson geschlagen geben und landete auf Rang 3: „Ich habe heute alles gegeben, mehr war in meinen Beinen nach dem zweieinhalb-wöchigen Höhentrainingslager leider nicht drin, aber die Veranstaltung war wieder gewaltig, die Stimmung einzigartig. Mich freut es einfach, dass sich dieser Event in meiner Heimat so entwickelt hat. Natürlich wäre ein Sieg immer schön, aber ich bin zufrieden. Die Neuseeländerin und die Australierin haben ein Wahnsinns-Tempo vorgelegt und mein Rennen auf meiner Heimstrecke, dem Fleckalm Circuit kommt ja noch am Samstag.“

Artikel vom 30.06.2015

 

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