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Paolo Bettini und Paolo Savoldelli testen den Gran Fondo Colnago

Für den Gran Fondo Colnago Desenzano del Garda am 22. September wurden große Namen des internationalen Radsports gewonnen. Drei Strecken mit 71, 103 und 130 Kilometer an der Südseite des Gardasees.

Die Radsportlegenden Paolo Bettini und Paolo Savoldelli auf der Strecke

Die Radsportlegenden Paolo Bettini und Paolo Savoldelli auf der Strecke

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www.granfondocolnagodesenzano.com

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Champions eines Kalibers wie Olympiasieger Paolo Bettini (jetzt Cheftrainer der italienischen Nationalmannschaft) und Paolo Savoldelli (Zweimaliger Giro d’Italia Gewinner in den Jahren 2002 und 2005) haben sich auf die 130 Kilometer lange Strecke des Granfondo 2013 mit ihren 1.800 Höhenmetern gewagt, gemeinsam mit Andrea Tonti (1999 - 2010 Profi, ab 2011 Sportdirektor der Nippo Mannschaft). Auch dabei Tazio Palvarini, Chef des Organisationskomitees von Sportnaturetour.

Bereits der Start von der Piazza Matteotti mitten im Zentrum von Desenzano del Garda ist spektakulär: Die ersten vier Kilometer entlang des malerischen Gardasees in Richtung Padenghe sul Garda. Der erste Anstieg folgt nach sieben Kilometern: Für die Teilnehmer der Strecken Medio und Lungo fünf Kilometer lang mit einer maximalen Steigung von 5%. Für diejenigen, die sich für die Strecke Corto entscheiden, markiert der Kreisverkehr in Padenghe die Kreuzung: Sind die ersten 200 Höhenmeter noch gemeinsam, verbleibt nach der anschließenden Streckenteilung noch ein Kilometer Anstieg für die Kurzstrecke. „Wir sind erst bei Kilometer 7,“ – so Bettini und Savoldelli einvernehmlich – „aber die makellose Schönheit der Gegend in der wir fahren verleitet uns zweifellos, die lange Strecke zu nehmen.“

„Und sicherlich werden wir die selbe Wahl auch am Sonntag 22. September treffen, wenn wir am Gran Fondo Colnago Desenzano del Garda teilnehmen.“ Und Bettini fährt fort: „Angesichts so eines Spektakels appelliere ich an alle Teilnehmer: Betrachtet den Amateur-Radsport als Vergnügen der euch die Gelegenheit bietet, neue Orte kennenzulernen, Landschaften zu bewundern und die Natur zu genießen.“

Nachdem nach 13 Kilometern das Gebiet von Soiano erreicht wurde, beginnt eine Abfahrt von etwa elf Kilometer (bis Kilometer 24). Ab hier, nach San Felice del Benaco, führt die Strecke wieder entlang des wunderschönen Gardasee bis zur Stadt Salò.

„Heute bin ich in meiner neuen Funktion als Inhaber des Reiseveranstalters Bike Division hier“ - bemerkt Andrea Tonti – „das Gebiet hier ist in jedem Detail wunderschön. Es heute zu entdecken wird mir helfen, den Radmarathon auf der ganzen Welt besser promoten zu können. Wir arbeiten hart daran, dies umzusetzen. Momentan ist der Zustrom aus dem Ausland gut: Wir erwarten Teilnehmer aus Brasilien, Holland und Kanada. Weiters warten wir auf die Bestätigung der Teilnahme einer japanischen Gruppe.“

Nach Salò wartet nach 24 Kilometer der zweite Anstieg des Tages, der "Salita delle Zette": 2,5 Kilometer mit einer Durchschnittssteigung von 5,5 %, dann folgen - immer leicht ansteigend - 8 Kilometer bis Valtenesi.

Von der Stadt Polpenazze (Kilometer 33) führt eine schöne Abfahrt in schnellen Kurven nach Muscoline, wo sich bei Kilometer 38 die Teilung zwischen Lungo und Medio befindet. Die Medio Strecke führt in Richtung Cavagese weiter, während die Lungo Strecke nach Bedizzole führt. Bis Gavardo heißt es "Essen und Trinken": Auf der Langstrecke wartet dann die anspruchsvollste Steigung auf den Tesio, die mit 6 Kilometern eine durchschnittliche Steigung von 9 % (maximal 17 %) aufweist.

Am Ende überquert man die Ziellinie des Bergpreises (Kilometer 50). Bei der Fahrt durch dichten Wald wird die bisher breite Strasse von einer engen Straße abgelöst, die auf den Monte Tesio hinaufführt. "Es ist ein wirklich bemerkenswerter Anstieg: Ihn zu kennen oder nicht macht den Unterschied" meinen Bettini und Savoldelli unisono, nachdem sie ihn mit ihren eigenen Füssen getestet haben.

Vom Zentrum von Serle, das am Ende der Abfahrt liegt, führt die Strecke durch die Orte des Valtenesi: An dieser Stelle bieten die Hügel des Gardasees Abschnitte mit einzigartigem Panorama und ein vergnügliches Auf und Ab im Renntempo.

Auf den letzten fünfzig Kilometer verlaufen die 3 Strecken gemeinsam, in Anlehnung an die Geschichte der italienischen Einigung. Es geht durch die Orte Solferino und San Martino della Battaglia. In diesem Abschnitt können die Teilnehmer in die italienische Geschichte eintauchen, aber auch in die hochgeschätzten Naturschönheiten des Gardasees.

„Es ist ein "nervöser" Kurs, aber nicht unmöglich.“ - so Savoldelli abschließend - „es gibt wenig Flachstücke und man darf die Spannung das ganze Rennen über nicht verlieren. Darüber hinaus kommt der wahre Anstieg bei Halbzeit der Strecke: An dieser Stelle haben viele der Fahrer noch ziemlich viel Energie. Der Anstieg auf den Monte Tesio wird das Feld selektionieren. Auf jeden Fall sollte man es nicht auf die leichte Schulter nehmen: Wer körperlich vorbereitet ist wird es schaffen, wer hingegen nicht so gut in Form ist, dem rate ich nicht zuviel herauszufordern wenn er sich mit dem Tesio misst.“

Mit ihm geht auch Nationalteamchef Bettini konform: „Der lange Kurs ist nicht zu unterschätzen. Sicher ist er in Reichweite vieler: es sind nicht die Dolomiten. Aber es handelt sich um einen anspruchsvollen Kurs der viel Aufmerksamkeit und Kraft fordert um immer vorn zu bleiben. Neben dem schwierigen Part des Anstiegs ist die restliche Strecke eindeutig leichter und macht vor allem Spaß. Ich möchte noch anmerken daß der Monte Tesio sich gut für die Streckenführung im Rahmen einer Etappe des Giro d'Italia eignen würde.“

Gran Fondo Colnago Desenzano del Garda
21.-22.9.2013
Ort: Desenzano del Garda

Strecken:
lungo 129,5 km 1815 Höhenmeter
medio 102,9 km 1125 Höhenmeter
corto 70,5 km 618 Höhenmeter

www.granfondocolnagodesenzano.com/de

Artikel vom 10.09.2013

 

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