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Christoph Sauser zum dritten Mal MTB Marathon Weltmeister

Der Schweizer lieferte sich beim Kitzalpbike bis zum letzten Downhill ein beinhartes Duell mit Alban Lakata. Gunn-Rita Dahle Flesjaa fährt zu ihrem 5. WM-Triumph. Mit Bildergalerie.

Weltmeister Christoph Sauser im Ziel, knapp dahinter der Tiroler Alban Lakata

Weltmeister Christoph Sauser im Ziel, knapp dahinter der Tiroler Alban Lakata

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www.kitzalpbike.at

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Klar, daß Lokalmatador Alban Lakata bei seiner Heim-WM im Tiroler Brixental kurz nach der Zieleinfahrt enttäuscht war: "Mein Fokus war es den Titel zu holen. Ich habe alles versucht, habe mich gut vorbereitet und bin den Schlußtrail vorher einige Male heruntergefahren. Doch daheim lastet viel Druck und da kann ich vielleicht nicht so befreit fahren. Es kann eben nur einer gewinnen. Aber ich bin mir sicher, wenn ich morgen aufwache, werde ich mich auch über Silber freuen!"

Schon vom Start weg gab das Elitefeld der 136 gestarteten Teilnehmer Vollgas - zuerst auf den ersten (und einzigen) flachen Kilometern von Kirchberg nach Brixen und anschließend beim ersten Anstieg auf die Choralpe. Bereits hier feuerten - so wie auf allen anderen Bergen - die Zuschauermassen die Fahrer begeistert an. Die selektive Strecke führte über 94 Kilometer und 4.400 Höhenmeter. Vorangegangene Regenfälle hatten die zahlreichen Downhill-Trails in rutschiges und technisch schwieriges Terrain verwandelt, trotzdem blieb die Spitze der Profis unter dem berechneten Zeitplan.

Beim zweiten Anstieg über die Fleckalm auf die Ehrenbachhöhe hatte sich dann eine 8-köpfige Spitzengruppe gebildet. Mit Europameister Lakata, Sauser, dem Kolumbianer Leonardo Paez, Kristian Hynek (CZE), Jorge Ferreira (POR), Tony Longo (ITA), Oscar Pujol (ESP) und dem Schweizer Urs Huber.

Anschließend stürzte sich das Feld abwärts auf dem Ehrenbachtrail Richtung Kitzbühel, ehe es auf den Hahnenkamm ging. Entlang der brutalen Anstiege über Steilhang und Mausefalle konnten sich Paez, Lakata und Sauser vom Rest absetzen. Beim letzten Anstieg schüttelten Lakata und Sauser den Sellaronda Hero-Sieger Paez ab und es war klar, daß nur einer der beiden der Sieger sein wird.

Lakata: "Beim letzten Anstieg habe ich gewusst ich darf hier keinen Rückstand haben. Sauser ist ein guter Downhiller." Gemeinsam bogen die Beiden in den letzten Downhill und dann in den Fleckalmtrail ein. "Kurz vor Schluß machte ich in einer der letzten Kurven einen Fahrfehler, rutschte kurz aus und Christoph hatte den entscheidenden Vorsprung. Ich konnte keinen Zielsprint mehr ansetzen."

Schließlich siegte Sauser in 4:30 Stunden mit einem Vorsprung von 4,8 Sekunden. Hinter Lakata holte sich Paez mit Respektabstand von 3:12 Minuten die Bronzemedaille.

Sauser: "Ich habe zum Schluß des letzten Anstiegs gefühlt, daß ich heute der Schnellste bin. Aber ich bin nicht weggekommen. Der Druck war enorm, Alban ist beim letzten Downhill immer dran geblieben. Doch ich bin fehlerlos heruntergekommen."

1. Sauser Christoph SUI 4:30.13,1
2. Lakata Alban AUT 4:30.17,9
3. Paez Leon Hector Leonardo COL 4:33.25,2
4. Hynek Kristian CZE 4:39.43,5
5. Huber Urs SUI 4:40.01,0
6. Ferreira Tiago Jorge Oliv POR 4:40.37,7
7. Buchli Lukas SUI 4:41.20,4
8. Platt Karl GER 4:41.49,9
9. Stoll Thomas SUI 4:45.11,4
10. Brzozka Adrian POL 4:46.11,2
...
23. Geismayr Daniel AUT 4:55.53,2
47. Pernsteiner Hermann AUT 5:08.28,6
57. Koch Georg AUT 5:12.19,2
77. Schöggl David AUT 5:24.34,5

Erfreulich auch die gute Platzierung von Daniel Geismayr als 23., Christoph Soukup erwischte nicht seinen besten Tag und musste vor dem letzten Anstieg aufgeben.

Gunn-Rita Dahle souverän Weltmeisterin - Lisi Osl mit Pannenpech
Die Grande Dame des MTB Sports hat es den Jungen wieder mal gezeigt. Schon beim ersten Anstieg auf die Choralm setzte sich die mehrfache Weltmeisterin und Olympiasiegerin aus Norwegen vom Rest des Feldes ab, hatte nach einer Stunde Rennzeit bereits 2 Minuten Vorsprung und fuhr solo voran. "Ich bin stolz auf mich - die WM war mein großes Saisonziel. Ich bin heute viele Tode gestorben!" resümierte die überglückliche Siegerin. Dahle hat bewiesen, daß man auch mit 40 Jahren Weltmeisterin werden kann.

Die Damen hatten einen Anstieg weniger als die Herren zu bewältigen - die Streif mit Mausefalle blieb ihnen erspart - doch die 85 Kilometer und 3.700 Höhenmeter boten genug Leidensstoff für die knapp über 60 Starterinnen. Sally Bigham aus Großbritannien holte sich mit 3:48 Minuten Rückstand den Vizeweltmeistertitel. Europameisterin Esther Süss (SUI) vervollständigte ihre WM-Medaillensammlung mit Bronze.

Lisi Osl startete nach einem heftiger Sturz beim Abschlußtraining am Vortag mit Prellungen am ganzen Körper. Die Lokalmatadorin hatte gleich in der Frühphase des Rennens einen Patschen. Doch Lisi kämpfte sich unterstützt von Familie, Freunden und Fans zwischenzeitlich wieder nach vorne, mußte der für sie ungewohnt langen Distanz dann doch etwas Tribut zollen und finishte als beste Österreicherin an 10. Stelle. Im Ziel zeigte sie sich erschöpft aber zufrieden über ihre Top-Ten-Platzierung: „Das war heute extrem hart! Nach dem krassen Sturz gestern plagten mich Kopf- und Rückenschmerzen – jetzt fühle ich mich wie eine 85-Jährige! Mein Ziel war es, unter die ersten Zehn zu kommen, das habe ich trotz allem geschafft! Für mich war es heute vor allem eine mentale Herausforderung, die ich aber gut bewältigt habe. Ich bin stolz auf all die Fans am Streckenrand, die mich motiviert haben weiterzufahren und bis zum Schluss alles zu geben!“

1. Dahle Flesjaa Gunn-Rita NOR 4:35.30,3
2. Bigham Sally GBR 4:39.18,8
3. Süss Esther SUI 4:42.49,6
4. Langvad Annika DEN 4:46.56,7
5. Klemencic Blaza SLO 4:48.03,2
6. Hurikova Tereza CZE 4:48.27,6
7. Kleinhans Ariane SUI 4:52.34,9
8. Ziolkowska Michalina POL 4:54.30,4
9. Veronesi Daniela ITA 4:59.15,8
10. Osl Elisabeth 1985 AUT 5:00.17,1
...
14. Sommer Sabine AUT 5:04.03,9
43. Verhas Christina AUT 5:53.42,1

Alle Ergebnisse auf services.datasport.com/2013/mtb/kitzalp

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TV-Bericht Tirol Heute

Erfolgreiches Kitzalpbike Festival
Mit exakt 1.001 gemeldeten Teilnehmern konnte das Team um Orga-Chef Max Salcher vom Tourismusverband Kitzbüheler Alpen bei der 18. Auflage erstmals die 1000er-Marke knacken. Die nach der Weltelite gestarteten Biker kämpften sich über die anspruchsvollen Strecken (Ultra 94 km/4400 hm, Extreme 60 km/3000 hm, Medium plus 50 km/2300 hm, Medium 35 km/1300 hm und Light 15 km/600 hm) rund um Kirchberg. Waren die Spitzenfahrer aufgrund des frühen Starttermins noch im Trockenen geblieben, hatten insbesonders die Bezwinger der langen Strecken unter den im Tagesverlauf immer schlechter werdenden Wetterverhältnissen mit Regen und Kälte zu leiden.

„Die Mountainbike- WM war ein Erfolg auf ganzer Linie. Wir sind stolz darauf, dass wir im Brixental eine Marathon WM austragen konnten und freuen uns über das positive Feedback seitens der UCI, der Fahrer und vor allem auch über das super Zuschauerinteresse entlang der Strecke. So waren z.b. über 1.000 Zuschauer an der Feedzone bei der Choralpe mit dabei. Vor allem hat die Marathon WM aber heuer auch enorm viele Hobbybiker angezogen, so dass wir uns erstmals über mehr als 1.000 Starter freuen“, erklärt OK- Chef Max Salcher. Das KitzAlpBike Festival wird am nächsten Wochenende von 5. bis 7. Juli fortgesetzt, dann stehen u.a. auch die Cross Country Rennen am Programm.

Artikel vom 01.07.2013

 

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