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Lisi Osl: Die Heim-WM in Kirchberg kann kommen

Mit einem starken EM-Auftritt tankt die Tirolerin viel Selbstvertrauen für die UCI-Marathon Weltmeisterschaft am kommenden Wochenende in ihrer Heimatregion. Das Brixental im WM-Fieber.

Nach der starken Leistung in Bern wartet das Heimspiel für Lisi Osl (Foto: Armin M. Küstenbrück)

Nach der starken Leistung in Bern wartet das Heimspiel für Lisi Osl (Foto: Armin M. Küstenbrück)

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www.kitzalpbike.at

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Am vergangenen Sonntag zeigte Osl bei nahezu perfekten Bedingungen bei den Cross Country Europameisterschaften am Berner Hausberg Gurten ein starkes Rennen und wurde am Ende mit dem 8. Platz belohnt. „Der Kurs rund um den Gurten ist ziemlich hart, das war heute ein echter Kampf. Ich hab eine Zeit lang braucht, bis ich ins Rennen gefunden habe. Zum Schluss hin wurde es aber immer besser“, so die österreichische Rekordmeisterin im Zielbereich. Nachdem die beiden ersten Weltcup-Rennen für die 27-Jährige Tirolerin nicht ganz nach Plan verliefen sei sie froh, bei den kontinentalen Titelkämpfen in die Top 10 gefahren zu sein und den Anschluss zur Weltspitze wieder gefunden zu haben. „Das Schweizer Publikum war wieder einmal der Wahnsinn! Die Stimmung war brutal gut und hat mich motiviert alles zugeben“, lobte sie die zahlreich erschienenen Radsport-Fans.

Das Rennen in der Schweizer Metropole stuft sie als gute Generalprobe für die anstehende Marathon-Heim-WM in Kirchberg ein. Dort gilt es nächsten Samstag, ganze 85 Kilometer und über 3.700 Höhenmeter zu bewältigen. Doch Lisi Osl kennt den Kurs wie ihre Westentasche: „Die gesamte Strecke geht durch mein Trainingsgebiet, da bin ich jeden Trail, jeden Anstieg schon x-Mal gefahren! Zwar werden wir während dem Rennen nicht allzu viel Zeit haben das atemberaubende Bergpanorama zu genießen, doch die Kitzbüheler Alpen faszinieren selbst mich als Einheimische jedes Mal aufs Neue!“ Lisi Osl, die mit ihrem GHOST Team geschlossen bei der WM antreten wird, freut sich auf das anstehende Heimrennen: „Die Cross-Country WM in Saalfelden im letzten Jahr war schon etwas besonderes. Doch eine Weltmeisterschaft, die in deinem Heimatort startet – das ist einfach einzigartig! Ich kann es kaum erwarten!“ Die Weltcup Gesamtsiegerin von 2009 wird das KitzAlpBike-Festival schon am Mittwoch mit der Teilnahme am „Hill-Climb“ in Brixen im Thale eröffnen und freut sich, „dass ab Mitte der Woche in Kirchberg dann jeden Tag ein anderes Bike-Event stattfinden wird. Zu wissen, dass das Team um Orga-Chef Max Salcher vom Tourismusverband Kitzbüheler Alpen, die Gemeinde Kirchberg, mein Heimatclub und die vielen freiwilligen Helfer alles nur Mögliche unternommen haben, um den Teilnehmern und Zuschauern ein Rennwochenende par excellence zu bieten, macht mich alleine schon stolz, hier an den Start zu gehen.“

Noch immer stark beeindruckt von der Berner Zuschauerkulisse wünscht Lisi Osl sich, dass ihr jeder einzelne Kirchberger am Streckenrand die Daumen drückt und „auch nicht nur in Schweiz ein Gefühl, von den Fans den Berg hinauf getragen zu werden“ spürbar wird.

Das Brixental im WM-Fieber
Weltmeister, Olympiasieger, Medaillengewinner und Gesamtweltcupsieger – das Brixental begrüßt am kommenden Samstag, 29. Juni die Creme de la Creme des Mountainbikesports.

Weniger als eine Woche vor dem Mountainbike Marathon WM- Rennen im Brixental hat der Internationale Radsportverband UCI die Entry List der WM- Starter bekannt gegeben. Als Topfavorit aus heimischer Sicht bekommt es der Tiroler Alban Lakata über die 94km und 4400 Höhenmeter mit harter Konkurrenz aus 34 Nationen zu tun. Allen voran, der amtierende Weltmeister aus Griechenland, Periklis Ilias, der den Kurs bereits vorab unter die Lupe genommen hat: „Eigentlich wäre ich lieber als Tourist da, um das Panorama genießen zu können“, meinte der Grieche. Auch Tschechiens Olympiasieger Jaroslav Kulhavy wird am 29. Juni die „Streif der Mountainbiker“ in Angriff nehmen, genauso, wie der Marathon- Weltranglistenführende Stephan Sahm (Deutschland hat eine Armada von 21 Fahrern genannt!) oder die starken Schweizer, rund um den Weltmeister von 2011, Christoph Sauser.

Lakata gewann die beiden letzten Ausgaben des KitzAlpBike und möchte den Heimvorteil nützen: „Die Strecke ist ein Traum. Es gibt für mich kaum bessere Marathons, auch die anderen Starter werden das Ambiente genießen und bestätigen, dass das eine super WM wird. Natürlich ist eine Heim-WM für mich auch mit Druck verbunden. Es ist meine dritte Heim-WM, bisher konnte ich immer eine sehr gute Performance abliefern, deshalb bin ich guter Dinge, dass es vielleicht mit einer Medaille klappen könnte.“

Bei den Damen bekommt es die Hausherrin Lisi Osl auf den 85km unter anderem mit der dänischen Weltmeisterin Annika Langvad oder der mehrfachen Europameisterin, Weltmeisterin und Olympiasiegerin im Cross Country Gunn Rita Dahle Flesja zu tun. Die Norwegerin bereitete sich im Brixental schon vorab akribisch auf das Rennen vor und zeigte sich begeistert: „Ein solches Rennen zu beenden, ist eine riesige Herausforderung. Aber die Natur, die Berge und die gesamte Umgebung hier sind einfach unbeschreiblich. Ich habe schon in vielen Ländern Großereignisse bestritten, aber es ist ehrlich nichts vergleichbar mit dem, was wir auf unseren Bikes hier erleben dürfen.“ Auch die starke Britin und Vorjahressiegerin Sally Bigham war bereits vor Ort, um sich die Trails des trailreichsten Mountainbike-Marathons in Österreich vorab anzusehen.

Der Österreichische Radsportverband nominierte insgesamt 8 Herren und 3 Damen. Neben Alban Lakata und Elisabeth Osl noch Eliminator-Europameister Daniel Federspiel, Daniel Geismayr, Georg Koch, Hermann Pernsteiner, Manuel Pliem, David Schöggl und Christoph Soukup, sowie Sabine Sommer und Christina Verhas.

Facts UCI MTB Marathon Weltmeisterschaft KitzAlpBike
29. Juni 2013
Start- / Zielgelände bei der Fleckalmbahn in Kirchberg / Klausen

Strecke WM Herren
94 km, 4400 Höhenmeter
Start 08:00 Uhr

Strecke WM Damen
85 km, 3700 Höhenmeter
Start 08:30 Uhr

09:00 Uhr Start der Marathondistanz Ultra 94 km/4400 hm
10:30 Uhr Start der Marathondistanz Light 15 km/600 hm
11:00 Uhr Start der Marathondistanz Medium (35 km/1300 hm), Medium plus (50 km/2300 hm) und extreme (60 km/3000 hm)

Artikel vom 25.06.2013

 

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