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Sudety Bikechallenge 2012

Die 8. Auflage des 5-tägigen Etappenrennens im polnisch-tschechischen Grenzgebiet ist soeben mit starker internationeler Beteiligung über die Bühne gegangen.

Insgesamt waren 380 km / 12.000 Höhenmeter zu bewältigen (Foto: G&G Promotion)

Insgesamt waren 380 km / 12.000 Höhenmeter zu bewältigen (Foto: G&G Promotion)

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www.bikechallenge.pl

In verschiedenen Klassen standen über 220 Fahrer am Start, um den Prolog und die sehr herausfordernden 5 folgenden Etappen in Angriff zu nehmen. Die nackten Eckdaten des Rennens mit - 6 Etappen (inklusive Prolog), ca. 380 km / 12.000 hm besagen über den Schwierigkeitsgrad und die Streckenbeschaffenheit des Rennens nicht allzuviel. Es ist nämlich bereits durch die topografischen Gegebenheiten herausfordernd genug, ganz zu schweigen von den restlichen Hürden, wie die Streckenführung durch teilweise unwegsames Gelände im polnischen Sudetengebiet.

Obwohl die Strecken grösstenteils durch den Nationalpark geführt haben, hatte man sich nicht nur auf breite Forstwegen beschränkt. Ganz im Gegenteil, es wurde auf Naturpfaden, unzähligen handtuchbreiten Singletrails gespickt mit nicht enden wollenden Wurzelwerk, gefahren. Jede Etappe hatte ihren eigenen Charakter: manche waren eher harmloser Natur, wo hier und da mehr Asphalt zu finden war, andere wiederum wiesen erbarmungslose steile Anstiege und halsbrecherische Abfahrten auf. Zudem mit Felsen garniert, die in der Tat den kompletten Fahrer gefordert haben.

Die Sudety Bikechallenge ist als "ehrliches" Rennen bekannt, wo Verstecken und taktische Spielerei fehl am Platz sind. Man kämpft meistens gegen sich selbst und die Natur und zollt dabei höchsten Respekt.

Der Anteil ausländischer Fahrer ist enorm, wobei den Löwenanteil Dänemark und die Beneluxländer ausmachen, wo dieses Rennen ein hohes Ansehen geniesst. Das beinah eindeutige Echo besagt nämlich, dass in Europa nur schwer etwas Vergleichbares zu finden ist. Es ist die Komposition des Rennens, die Landschaftseigenart und nicht zuletzt der hohe Qualitätsstandard des Events was die Anziehungskraft ausmacht. Zudem, sagt man in Rennfahrerkreisen, das Rennen hat seine eigene ungeschrieben Gesetze und man tut sich besser dran, sich daran zu halten.

Die Solo-Kategorie wurde von dem dänischen Naturtalent, Erik Skovgaard Knudsen - Racing 29ers [DNK] – gewonnen, der vom Anfang bis zum Ende überlegen das Ganze dominiert hat, indem er alle Etappen und somit das Gesamtklassement mit einem riesen Vorsprung gewinnen konnte. Zweiter Platz geht an den Deutschen Sebastian Szraucner - Team Focus RAPIRO Racing [GER] – gefolgt vom Tschechen Josef Havel.

In der Mixed-Wertung hat ebenfalls eine Dänische Paarung dominiert, nämlich Lasse Brun Pedersen, Rikke Kornvig - HMTBK SRAM [DNK].

In der Team-Wertung hatten allerdings die Tschechen das Sagen: Martin Horák und Tomáš Vokrouhlík von BMC-SAVO racing team [CZE] haben nicht mal einen Hauch einer Chance der zweitplatzierten Österreich-Deutschland Axel Strauß und Edward Szraucner - Integra Global [AUT, GER] – gegeben.

Alle Ergebnisse auf www.bikechallenge.pl.

Insgesamt darf man das Event als ein riesen Erfolg abstempeln, zumal sich auch das Wetter von seiner besten Seite gezeigt hat. Organisatorisch ist kein Haar in der Suppe zu finden, das Event-Team ist ausgereift und bietet extrem viel Leistung fürs minimale Startergeld.

An der Auflage von 2013 wird bereits fiebrig gearbeitet, zumal man mit einem grossen Ansturm an Fahrern rechnet. Man wird versuchen das hohe Niveau allerdings trotzdem noch zu steigern, sodass keine Wünsche offen bleiben.

Artikel vom 31.07.2012

 

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