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RATA Bericht: Christoph Strasser

Ultra-Weltmeister Strasser etabliert sich mit einem erneuten Top-Ergebnis beim RaceAcrossTheAlps zu einem Aushängeschild des österreichischen Extremradsports.

Der 24-jährige Leobner macht einen weiteren Schritt richtung Race Across America

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www.christophstrasser.at

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Nur zwei Wochen nach seinem Sieg bei der Ultraradmarathon WM schafft Christoph Strasser einen beeindruckenden zweiten Platz beim härtesten Eintagesrennen der Welt, dem Race Across the Alps. Mit diesen Erfolgen bei zweien der prestigeträchtigsten Extremradrennen setzt sich der 24 jährige einen weiteren Meilenstein in seiner sehenswerten Laufbahn.

Mit 525 km und 13.600 zu überwindenden Höhenmetern ist das Race Across the Alps mittlerweile ein echter Klassiker. Die extrem herausfordernde Strecke führt erfahrene Langstreckenspezialisten und Radprofis über 12 Alpenpässe nonstop durch Italien, die Schweiz und Österreich.

Zwei Wochen nach seinem Sieg bei der Ultraradmarathon Weltmeisterschaft waren die Erwartungen Strassers vor dem Rennen gering: „Ich bin noch nicht zu 100% fit. Die WM steckt mir noch spührbar in den Knochen, aber ich will meine großartige Form ausnützen und das Beste aus mir herausholen. Außerdem ist es eine gute Belastungsprobe für das RaceAcrossAmerica, der Körper muss daran gewöhnt werden in jedem Zustand Leistung abzurufen.“

Genauso verlief auch der Beginn des Rennens. Der Steirer kämpft bis zum dritten Pass mit Muskelproblemen und Motivationslosigkeit und ist knapp davor aufzugeben. Nach einem extremen Tief schafft er es jedoch immer weiter an Leistung zuzulegen und findet zu seiner Form zurück.
Am steilsten Pass der Alpen, dem Mortirolo mit einer Durchschnittssteigung von 13%, kämpft er sich bereits vorbei an Valentin Zeller, dem Sieger von 2004 und einem der Favoriten für heuer. Nachdem er Zeller hinter sich gelassen hat verspricht Strasser seiner Crew, dass er bis ins Ziel richtig kämpfen wird: „In dem Moment als ich Valentin vor mir leiden sah, legte sich in meinem Kopf ein Schalter um. Da wusste ich, dass es nicht nur mir schlecht ging, sondern auch den anderen.“

Nach dem Motto „aufleben statt aufgeben“ fährt der junge Steirer wie ausgewechselt auf den Bernina-Pass. Auch strömender Regen, Blitz und Donner können ihn nicht mehr aufhalten.

Nach und nach überholt er seine stärksten Konkurrenten Ratschob, Lindner und Baloh und arbeitet sich so auf Rang drei vor. Lindner und Baloh müssen das Rennen aufgrund der schwierigen Bedingugen bzw. wegen gesundheitlicher Probleme an vordersten Positionen liegend aufgeben. Am Schweizer Flüela Pass zieht Strasser, der sein Tempo immer konstant hoch hält und sogar noch steigern kann, am Schweizer Bergspezialisten Samuel Nagel vorbei. Den dadurch erreichten zweiten Rang, gibt er bis ins Ziel nicht mehr ab. Für den Sieg reicht es leider nicht mehr. Der starke Salzburger Rene Fischer war von der Spitze nicht mehr zu verdrängen.

Strasser: „Ich bin überglücklich! Innerhalb von nur 2 Wochen habe ich den ersten und zweiten Platz bei so prestigeträchtigen Extremradrennen gemacht. Für mich ist das ein totaler Erfolg, immerhin habe ich nur knapp versäumt beide Rennen zu gewinnen! Es eine tolle Bestätigung meiner Form und zeigt, dass ich auf dem besten Weg für das Race Across America 2008 bin! Ich gratuliere hier Fischer zu seinem tollen Rennen. Er war von Beginn an in der Spitze und hat absolut verdient gewonnen.“

Der Weg zur ultimativen Herausforderung scheint perfekt vorbereitet. Das Race Across America (RAAM) 2008 wartet auf den jungen Österreicher und seinen scheinbar unübertrefflichen Ehrgeiz. Die enorm starke Entwicklung des Steirers in den vergangenen Jahren und die jüngsten Erfolge lassen für die Zukunft Großes erhoffen.

Artikel vom 27.06.2007

 

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